Abo
  • Services:

Laufroboter: Aerial-Biped läuft mit Rotorunterstützung

Laufen ist für Roboter schwierig: Die Schwerkraft macht ihnen oft einen Strich durch die Rechnung. Der Aerial-Biped hat einen Quadrocopter, der für die nötige Schwerelosigkeit sorgt, um elegant tippeln zu können.

Artikel veröffentlicht am ,
Aerial-Biped stakst wie ein Flamingo
Aerial-Biped stakst wie ein Flamingo (Bild: Azumi Maekawa/Screenshot: Golem.de)

Fallen ist das größte Problem für Laufroboter. Oft werden sie deshalb an Gerüsten angeleint. Japanische Robotiker haben eine elegantere Lösung gefunden: Sie haben einen Laufroboter mit einem Quadrocopter kombiniert. Die Drohne sorgt für die Stabilität und einen beschwingten Gang.

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. McService GmbH, München

Der Aerial-Biped ähnelt mit seinen zwei Beinen, deren Gelenk sich nach hinten beugt, an einen Vogel. Im Gespräch mit dem US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum vergleicht Projektleiter Azumi Maekawa von der Universität von Tokio ihn mit einem Flamingo.

Wie der Flamingo stakst auch der Aerial-Biped durch die Gegend. Allerdings schwebt er eher und bewegt dazu die Beine, als dass er wirklich läuft. Das Laufen wird simuliert und anschließend auf den Roboter übertragen, so dass das Erscheinungsbild eines gehenden Roboters realistischer und glaubwürdiger wird.

Das sei das Ziel des Projektes, sagt Maekawa. Zudem ermögliche es die Kombination aus Copter und Laufroboter auch weniger erfahrenen Nutzern, einen zweibeinigen Roboter zu steuern. Schließlich habe der Roboter den Vorteil, dass er günstiger sei als ein konventioneller Laufroboter.

Einsatzmöglichkeiten sieht Maekawa vor allem im Unterhaltungsbereich. So könnte der Roboter beispielsweise bei Aufführungen oder in der Animatronik eingesetzt werden. Bis er dafür reif ist, soll er nicht nur gehen, sondern auch tanzen können.

Die Forscher um Maekawa stellen den Aerial-Biped auf der Siggraph vor. Die von der Informatikgesellschaft Association for Computing Machinery organisierte Konferenz findet in dieser Woche in Vancouver in der kanadischen Provinz British Columbia statt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  4. 5€ inkl. FSK-18-Versand

RedRanger 14. Aug 2018

Ohne diese Drohne kann dieser Roboter nicht mal stehen, die Beine haben keine tragende...

M.P. 14. Aug 2018

ist von ZWEI Dingen abhängig 1) vom Haftbeiwert der Sohle 2) von der Kraft, mit der die...


Folgen Sie uns
       


Mit dem C64 ins Internet - Tutorial

Wir zeigen, wie man den C64 ins Netz bringt.

Mit dem C64 ins Internet - Tutorial Video aufrufen
Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

    •  /