Lattepanda: Windows-10-Bastelcomputer in Raspberry-Pi-Größe

Per Crowdfunding soll ein Intel-basierter Bastelrechner verkauft werden. Auf der Platine sitzt auch noch ein kleiner Atmega32u4. Windows-10-Home wird vorinstalliert.

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Der Lattepanda ist nur etwas größer als ein Raspberry Pi.
Der Lattepanda ist nur etwas größer als ein Raspberry Pi. (Bild: Lattepanda)

Der Lattepanda basiert auf einem Intel-Atom-Prozessor (x5-Z8300), dessen vier Kerne mit 1,8 GHz getaktet sind. Je nach Modell stehen 2 oder 4 GByte RAM zur Verfügung. Als Massenspeicher steht entweder ein 32- oder 64-GByte-eMMC-Baustein zur Auswahl, alternativ kann eine Micro-SD-Karte als Massenspeicher verwendet werden. Verbindung nach außen nimmt der Rechner entweder über den 100-MBit-Ethernet-Anschluss auf, per WLAN oder Bluetooth 4.0. Peripherie kann über einen USB-3.0- oder zwei USB-2.0-Ports angeschlossen werden. Videosignale werden per HDMI-Ausgang oder MIPI-Connector ausgegeben. Ein Connector für einen Touchscreen steht ebenfalls zur Verfügung. Audiosignale können über eine 3,5-mm-Buchse ausgegeben werden.

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Für Bastler interessant ist der zusätzlich verbaute Atmel Atmega32, wie er auch beim Arduino Leonardo und Micro verbaut ist. Er ist intern über USB angebunden. Über den Microcontroller werden 20 GPIO-Pins bereitgestellt, zwei weitere GPIO-Pins des Intel-Prozessors können ebenfalls benutzt werden. Sieben zusätzliche Anschlüsse sollen das Verbinden mit Sensorbausteinen des Herstellers vereinfachen.

  • Der Lattepanda ist etwas größer als ein Raspberry Pi. (Bild: Lattepanda)
  • Lattepanda-Bauteile-Schema (Bild: Lattepanda)
Der Lattepanda ist etwas größer als ein Raspberry Pi. (Bild: Lattepanda)

Die Platine ist rund 9 x 7 cm groß. Die Stromversorgung erfolgt per Micro-USB-Buchse und benötigt eine Spannung von 5 Volt.

Der Bastelrechner soll mit der Windows-10-Home-Edition und diversen vorinstallierten Entwicklungswerkzeugen ausgeliefert werden. Weitere Betriebssysteme wie Linux sind derzeit nicht geplant.

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Während der Crowdfunding-Kampagne beträgt der Preis für die Variante mit 2 GByte RAM und 32 GByte Flashspeicher 79 US-Dollar beziehungsweise 53 britische Pfund. Für die Variante mit 4 GByte RAM und 64 GByte Flashspeicher werden 129 US-Dollar beziehungsweise 86 Pfund fällig. Des Weiteren gibt es noch Pakete inklusive eines 7-Zoll-Displays und Sensorbausteinen.

Die Kampagne läuft noch bis zum 16. Januar 2016, die Auslieferung soll ab Februar 2016 erfolgen.

Mit dem Up-Board wurde im Herbst ein ähnlicher Intel-basierter Bastelrechner erfolgreich finanziert.

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Kondom 08. Dez 2015

Sowas gibt's auch mit flotteren AMD CPUs, Gizmo 2 zum Beispiel: http://www.gizmosphere...

FreiGeistler 08. Dez 2015

Ich habe letzthin gerade eine Diskussion mitverfolgt, in der man zum Schluss gekommen ist...

derdiedas 08. Dez 2015

Und wo bitte soll das technische Problem liegen? Embedded Boards als Evalboards mit...

freebyte 08. Dez 2015

3A am Micro-USB sind grenzwertig und die 2 USB-Netzteile mit versprochenen +2A die ich...



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