Lattepanda 3 Delta: Bastelrechner im Raspberry-Pi-Format verwendet Intel-CPU

Der Lattepanda 3 Delta ist ein kleiner Bastelrechner mit Intel-Chip. 8 GByte RAM reichen für Windows. Mit dabei: ein Arduino-Co-Prozessor.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Delta 3 ist für Bastelprojekte geeignet.
Der Delta 3 ist für Bastelprojekte geeignet. (Bild: Lattepanda)

Das chinesische Team von Lattepanda ist in den letzten Finanzierungsstunden eines neuen Mini-Computers. Der Lattepanda 3 Delta kann auf Kickstarter bestellt werden. Knapp 800 Unterstützer haben bisher 193.000 Euro für das Projekt gegeben. Das Finanzierungsziel ist damit erreicht. Das Mainboard misst 125 x 78 x 16 mm. Wie bei den Vorgängern handelt es sich hier um einen Einplatinenrechner, auf dem SoC, RAM und Flash-Speicher bereits vorhanden sind.

Stellenmarkt
  1. Leiter Netzwerkinfrastruktur (m/w/d)
    Hays AG, Dresden
  2. Informatiker (m/w/d) (FH / Bachelor) oder Diplom-Verwaltungsinformatik- er (m/w/d) oder Fachinformatiker ... (m/w/d)
    Landesarbeitsgericht Nürnberg, Nürnberg
Detailsuche

Das System kann so direkt genutzt, aber nicht so einfach aufgerüstet oder geändert werden, ähnlich wie es beim Raspberry Pi und anderen Bastelrechnern der Fall ist. Im Gegensatz zum Raspberry Pi wird hier allerdings ein x86-SoC von Intel eingesetzt, genauer gesagt der Intel Celeron N5105 aus der Jasper-Lake-Serie. Die Tremont-Architektur gilt als die aktuelle bei Intel und eignet sich für SoCs im Niedrigleistungsbereich. Standardmäßig ist der Chip auf 10 Watt eingestellt.

Im Golem.de-Test liegt der Chip - hier die 6-Watt-Version N5100 - bei weniger Energiebedarf etwa auf dem gleichen Niveau wie Qualcomms für Laptops gedachter ARM-Chip Snapdragon 8cx. Der N5105 ist auf höhere Taktfrequenzen voreingestellt und sollte daher schneller sein. Der Chip wird mit einem aktiven Lüfter gekühlt. Im Betrieb wird er daher nicht ganz leise arbeiten.

M.2-SSDs sind optional

Dem SoC stehen 64 GByte eMMC-Speicher zur Verfügung. Typischerweise ist der etwas langsamer als M.2-SSDs. Auf der Rückseite sind allerdings auch zwei M.2-Slots verbaut: ein M.2 M-Key und ein M.2 B-Key für NVMe oder SATA-SSDs. Dazu kommen 8 GByte verlöteter LPDDR4-RAM. Der Rechner ist damit für Linux- und Windows-Betriebssysteme geeignet. Auf dem Board ist zudem ein Wi-Fi-6-Modul integriert, das zudem Bluetooth 5.2 beherrscht.

  • Lattepanda Delta 3 (Bild: Lattepanda)
  • Lattepanda Delta 3 (Bild: Lattepanda)
  • Lattepanda Delta 3 (Bild: Lattepanda)
  • Lattepanda Delta 3 (Bild: Lattepanda)
Lattepanda Delta 3 (Bild: Lattepanda)
Golem Karrierewelt
  1. Green IT: Praxisratgeber zur nachhaltigen IT-Nutzung (virtueller Ein-Tages-Workshop)
    26.10.2022, virtuell
  2. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    26./27.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Platine bietet ausreichend Anschlüsse an. Dazu zählen drei USB-A-Ports (zwei 3.2 Gen1 und einer 3.2 Gen2), eine USB-C-Buchse, HDMI und Displayport. Das System kann mittels USB-2.0-Header um weitere USB-Ports erweitert werden. Zudem ist eine GPIO-Schnittstelle für diverse Projekte integriert. Die werden auch durch den Co-Prozessor denkbar: Der Lattepanda 3 Delta verwendet den Arduino Leonardo, kann also in existierende Arduino-Projekte integriert werden.

Der Delta kostet auf Kickstarter knapp 200 Euro. Ein identisches System mit vorinstalliertem Windows 10 Pro liegt bei 222 Euro. Der Hersteller bietet weitere Bundles an, etwa zusammen mit einem USV-Hat für 240 Euro oder einem Tablet-Bausatz inklusive 7-Zoll-Touch-Display und Kamera für 300 Euro. Ein größeres Display mit 4K-Auflösung und in 12,5 Zoll wird im Bundle für 470 Euro verkauft.

Das Team will die Rechner im April 2022 ausliefern. Der Versand ist weltweit möglich. Allerdings garantiert eine Reservierung bei Kickstarter kein fertiges Produkt. Lattepanda hat allerdings bereits mehrere andere Einplatinenrechner entwickelt und verkauft. Die Chance auf ein fertiges Gerät ist daher sehr hoch.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Internet
Indien verbannt den VLC Media Player

Weder Downloadlink noch Webseite des VLC Media Players können von Indien aus aufgerufen werden. Der vermutete Grund: das Nachbarland China.

Internet: Indien verbannt den VLC Media Player
Artikel
  1. Wissenschaft: Der Durchbruch in der Kernfusion ist ein Etikettenschwindel
    Wissenschaft
    Der Durchbruch in der Kernfusion ist ein Etikettenschwindel

    National Ignition Facility hat das Lawson-Kriterium der Kernfusion erreicht, aber das gilt nur für echte Reaktoren, keine Laserexperimente.
    Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  2. Microsoft & Sony: Playstation-4-Absatz doppelt so hoch wie Xbox One
    Microsoft & Sony
    Playstation-4-Absatz doppelt so hoch wie Xbox One

    Während Sony weit über 100 Millionen der PS4-Konsolen verkauft hat, erreichte Microsoft nicht einmal halb so viele Xbox-One-Geräte.

  3. THG-Prämie: Das fragwürdige Abkassieren mit der eigenen Wallbox
    THG-Prämie
    Das fragwürdige Abkassieren mit der eigenen Wallbox

    Findige Vermittler bieten privaten Wallbox-Besitzern Zusatzeinnahmen für ihren Ladestrom. Wettbewerber sind empört.
    Ein Bericht von Dirk Kunde

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • Playstation Sale: Games für PS5/PS4 bis 84% günstiger • Günstig wie nie: SSD 1TB/2TB, Curved Monitor UWQHD LG 38"/BenQ 32" • Razer-Aktion • MindStar (AMD Ryzen 7 5800X3D 455€, MSI RTX 3070 599€) • Lego Star Wars Neuheiten • Bester Gaming-PC für 2.000€ [Werbung]
    •  /