Latenz: Der Eine-Millisekunde-Mythos im Mobilfunkstandard 5G

Der kommende Mobilfunkstandard 5G ist in erster Linie breitbandig und extrem reaktionsschnell. So liest man es immer wieder. Doch was hat es mit der Latenz von einer Millisekunde auf sich?

Artikel von Jan Rähm veröffentlicht am
Latenzen unter einer Millisekunde sind im privaten Umfeld eher nicht nötig.
Latenzen unter einer Millisekunde sind im privaten Umfeld eher nicht nötig. (Bild: Public Domain)

Ein Lidschlag dauert so zwischen 300 und 400 Millisekunden. Schneller bewegen sich einzelne Boxer. Ihre Schläge brauchen weniger als 200 Millisekunden. Noch schneller schalten Computermonitore. Vor allem Spieler bevorzugen Modelle mit acht Millisekunden und weniger Reaktionszeit, also der Zeit, die das Bild braucht, um von einem Zustand in den nächsten zu wechseln. All das ist jedoch langsam, wenn man liest, welch geringe Verzögerung dem kommenden Mobilfunkstandard 5G zugerechnet wird.


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