Abo
  • Services:

Laserkanone: Lockheed Martin entwickelt 30-Kilowatt-Laser

Schießt die US-Armee in Zukunft mit Licht statt mit Geschossen? Lockheed Martin hat einen Hochenergielaser entwickelt, der das Kernstück eines Waffensystems bilden soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Laser (Symbolbild): mehrere Faserlaser kombiniert
Laser (Symbolbild): mehrere Faserlaser kombiniert (Bild: David Buimovitch/AFP/Getty Images)

Der US-Luftfahrt- und Rüstungskonzern Lockheed Martin hat nach eigenen Angaben den bis dato leistungsfähigsten Laser konstruiert. Er soll in Zukunft als Laserkanone eingesetzt werden.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Bei dem Laser handelt sich um einen Faserlaser. Das ist ein Festkörperlaser, dessen aktives Medium eine Glasfaser ist, die mit einem Metall der seltenen Erden wie Erbium, Ytterbium oder Neodym dotiert ist. Die Faser kann sehr lang sein - ohne dabei viel Platz wegzunehmen, da sie aufgewickelt werden kann -, wodurch die Laserstrahlung sehr verstärkt wird.

Mehrere Faserlaser

Lockheed hat mehrere Faserlaser kombiniert, von denen jeder eine eigene Wellenlänge hat. Mit Hilfe der spektralen Strahlkombination (Spectral Beam Combining, SBC) werden die Strahlen zu einem einzigen zusammengefasst. Dieser hat eine Leistung von 30 Kilowatt, soll aber nur etwa die Hälfte der elektrischen Energie aufnehmen, die ein anderer Festkörperlaser benötigt.

"Dieser Hochenergielaser wird das Kernstück eines Laserwaffensystems", sagt der Technikchef von Lockheed Martin, Ray Johnson. Da es kompakt sei und vergleichsweise wenig Energie aufnehme, könnten Flugzeuge, Hubschrauber, Lkw oder Schiffe mit einem solchen System ausgestattet werden.

Es gebe bereits Laserkanonen, mit denen sich Ziele anvisieren und zerstören ließen, erklärt Lockheed. Allerdings seien diese Systeme sehr groß, nähmen sehr viel Leistung auf und müssten stark gekühlt werden. Dadurch seien sie für den Einsatz im Feld nicht sehr gut geeignet.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)

FaLLoC 06. Mär 2014

Ja. Kennst Du den Unterschied zwischen Meteoriten und Meteoroiden? Aus Wikipedia...

Rulf 09. Feb 2014

wenn die überlegenheit groß genug wa, dann wurde bisher noch jede waffe eingesetzt...in...

M.P. 07. Feb 2014

Ein Ostfriese, ein Amerikaner, und ein Russe streiten sich, wer das leistungsfähigste...

Peter Brülls 07. Feb 2014

Na gut, da kann man das ja vorschreiben, wie künstliche Kamerageräusche bei Smartphones...

Ben Stan 06. Feb 2014

Das wär doch mal was... "Bosch Laserbohrmaschine für Handwerker" Das Teil an die zu...


Folgen Sie uns
       


Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht

Golem.de hat den neuen Audi E-Tron auf einem Ausflug in die Wüste von Abu Dhabi getestet.

Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht Video aufrufen
Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

Elektroauto: Eine Branche vor der Zerreißprobe
Elektroauto
Eine Branche vor der Zerreißprobe

2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Kalifornien Ab 2029 müssen Stadtbusse elektrisch fahren
  2. Monowheel Z-One One Die Elektro-Vespa auf einem Rad
  3. 2nd Life Ausgemusterte Bus-Akkus speichern jetzt Solarenergie

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

    •  /