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Laser: Lucid Air erhält Lidar und fährt 320 km/h

Der Lucid Air wird als erstes Elektroauto die Umgebung mit Laserstrahlen für seine Assistenzsysteme abtasten.

Artikel veröffentlicht am ,
Lucid Air - Visualisierung der Sensoren
Lucid Air - Visualisierung der Sensoren (Bild: Lucid Motors)

Lucid Motors will sein Elektroauto Air zwar erst am 9. September 2020 in der finalen Form präsentieren, doch ein bisschen wurde jetzt schon verraten. So soll das Advanced Driver Assistance System, das für teilweise automatisiertes Fahren gedacht ist, seine Umgebung mit Hilfe eines Lidars (light detection and ranging) erfassen. Statt der Radiowellen wie beim Radar werden dazu Laserstrahlen verwendet.

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Entsprechende Sensoren sind teurer als Kameras und müssen auch in das Fahrzeug eingefügt werden. Um einen guten Überblick zu gewinnen, sollten sie möglichst auf dem Dach montiert werden - eine Herausforderung für die Designer. Wie Lucid Motors das gelöst hat, wird erst zur Präsentation des Fahrzeugs bekanntwerden.

Zahlreiche Assistenzsysteme - autonomes Fahren gehört nicht dazu

Das Advanced Driver Assistance System soll aus 32 Sensoren Daten beziehen, darunter fallen auch Kameras und Radar-Detektoren. Damit will Lucid Air unter anderem eine Einpark- und Ausparkhilfe, einen Abstandsregeltempomaten und einen Spurhalteassistenten realisieren. Auch eine Verkehrszeichenerkennung, eine Notbremsfunktion für unmittelbar drohende Kollisionen und eine Totwinkel-Erkennung sind im Leistungsumfang enthalten.

Dennoch: Zum Verkaufsstart werden nur 19 von 27 geplanten Assistenzfunktionen verfügbar sein. Der Rest soll per Fernupdate folgen. Die aufgeführten Fähigkeiten realisieren andere Hersteller ganz ohne Lidar. Das Lidar würde für autonomes Fahren benötigt. Das Unternehmen schreibt aber nur vage von einer "Autonomous Readyness" auf seiner Website - selbstständig fahren kann das Auto zum Auslieferungsstart nicht.

Corona verzögert alle Pläne

Lucid Motors wollte den Air eigentlich schon im April 2020 zeigen, doch die Coronakrise vereitelte die Pläne. Bislang sind die meisten technischen Spezifikationen und die Preisgestaltung noch unbekannt.

Die Oberklasselimousine soll eine Reichweite von 400 Meilen (644 Kilometern) mit einer Akkuladung schaffen und wäre damit dem Tesla Model S Long Range Plus ebenbürtig. Das Fahrzeug soll von 0 auf 100 km/h in knapp 2,6 Sekunden beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h erzielen.

  • Lucid Air (Bild: Lucid Motors)
  • Lucid Air (Bild: Lucid Motors)
  • Lucid Air (Bild: Lucid Motors)
  • Lucid Air (Bild: Lucid Motors)
  • Lucid Air (Bild: Lucid Motors)
  • Lucid Air (Bild: Lucid Motors)
  • Lucid Air (Bild: Lucid Motors)
Lucid Air (Bild: Lucid Motors)

Lucid Motors wurde 2007 gegründet. Bei dem Unternehmen arbeiten mehrere ehemalige Tesla-Mitarbeiter: Der frühere Produktionschef Peter Hochholdinger hat bei Lucid die gleiche Funktion eingenommen wie bei seinem früheren Arbeitgeber. Peter Rawlinson, einst Chefingenieur bei Tesla und maßgeblich an der Entwicklung des Model S beteiligt, ist inzwischen Chef von Lucid.

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sofries 31. Jul 2020

Genauso haben die Leute damals bei Nokia argumentiert als das iPhone rauskam. Damals...

vulkman 30. Jul 2020

Joar, seh ich genauso. Weckt mich wenn die Karre draußen ist...

MarkusXXX 30. Jul 2020

Auch ein Radar sendet einen schmalen gerichteten Strahl, aber das ist natürlich immer...

jo-1 30. Jul 2020

man braucht ca. 350-..360 PS für 300 km/h bei einem Sportwagen - mein Porsche fährt 290...

Der Agent 30. Jul 2020

Für das Tempolimit gibt es schlicht keine Rechtfertigung... DE hatte 2019 3275...


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