• IT-Karriere:
  • Services:

Lars Klingbeil: Zehn Milliarden Euro mehr für richtig schnelles Internet

Eine Datenrate von 50 MBit/s für alle können nur ein Zwischenschritt sein. Moderne Hochgeschwindigkeitsnetze verlangen in den nächsten Jahren massive Investitionen.

Artikel veröffentlicht am ,
Glasfaserausbau
Glasfaserausbau (Bild: Stadtwerke Walldorf)

Zusätzliche Investitionen in Höhe von mindestens zehn Milliarden Euro für den Breitbandausbau sind nötig. Das hat der Sprecher der Arbeitsgruppe Digitale Agenda in der SPD-Bundestagsfraktion, Lars Klingbeil, im Gespräch mit der Rheinischen Post gefordert. "Eine Breitband-Grundversorgung von 50 MBit/s kann nur ein Zwischenschritt sein."

Stellenmarkt
  1. Evangelische Kirche im Rheinland, Düsseldorf
  2. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München

Deutschland brauche massive Investitionen in moderne Hochgeschwindigkeitsnetze. "Dafür müssen wir in den kommenden Jahren zusätzlich mindestens zehn Milliarden Euro Förderung bereitstellen", forderte Klingbeil von Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU). Der stellte insgesamt 4 Milliarden Euro für das schnelle Internet zur Verfügung.

1 GBit/s und höher benötigt

Das WIK (Wissenschaftliches Institut für Informations- und Kommunikationsdienste) legte in dieser Woche eine Studie vor, nach der bis zum Jahr 2025 in Deutschland 30 Prozent der Haushalte Datenübertragungsraten von 1 GBit/s und höher benötigten. Für 46 Prozent seien Datenraten von 500 MBit/s bis 1 GBit/s erforderlich. Der Glasfaserausbau in Deutschland benötige 45 Milliarden Euro. Zehn Prozent ließen sich durch alternative Verlegemethoden und die gemeinsame Nutzung von Leerrohren einsparen.

Auf dem Kongress Tele-Kompass des VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten) sagte Tobias Miethaner vom Bundesverkehrsministerium: "Die Mehrzahl der derzeitigen Förderbescheide ging an FTTB/H-Ausbauprojekte." Wie VATM-Chef Jürgen Grützner erklärte, kommen vermutlich sehr viele der FTTB/H-Anträge aus Mecklenburg-Vorpommern. Der Verband hatte kritisiert, dass die Straßenseite in einem Gewerbegebiet darüber entscheiden könne, ob die Unternehmen 30 MBit/s oder Gigabit-Bandbreiten bekämen, je nachdem, ob es noch im Hauptverteiler-Nahbereich liege und dadurch mit Vectoring erschlossen werde wie im Beispielfall Neuwied, dann sei kein FTTB/H möglich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€
  2. 17,99€
  3. 24,29€
  4. 27,99€

Füchslein 07. Jul 2016

Aus meiner Erfahrung heraus ist Arbeit über eine 16.000er Leitung ohne Probleme möglich...

Ovaron 06. Jul 2016

VDSL. Aber wenns gefördert wurde eben kein VVDSL. Wobei das noch zu hinterfragen wäre...

melaw 06. Jul 2016

So ein Schwachfug schon wieder. Täglich grüßt der Bandbreitenwahn. Die Politik sollte...

Anonymer Nutzer 06. Jul 2016

Nein, denn wenn man nur mal z.B. 1999 dazu nimmt, ergibt sich bei mir zuhause ein...

Anonymer Nutzer 06. Jul 2016

würde mich wundern wenn man hier das nicht nutzen würde um irgendwelche Abgaben zu...


Folgen Sie uns
       


    •  /