Larry Page: "Microsoft will uns ausnutzen"

Larry Page hat sich darüber beschwert, dass Microsoft bei Chatprogrammen kleingeistig sei, und sich für Interoperabilität eingesetzt. "Das ist wirklich traurig, so ist kein Fortschritt möglich", sagte er auf der Entwicklerkonferenz Google I/O.

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Larry Page spricht auf der Google I/O 2013.
Larry Page spricht auf der Google I/O 2013. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Google-Chef Larry Page hat auf der Entwicklerkonferenz Google I/O Microsoft kritisiert. Microsoft hatte Outlook.com-Nutzern ermöglicht, mit Google Chat zu kommunizieren, aber Google-Chat-Nutzern keinen Zugriff zu Outlook.com gegeben.

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"Es macht mich persönlich betroffen, wenn ich dieses Verhalten in der Branche sehe", sagte Page. "Nehmen wir eine so einfache Sache wie Instant Messaging: In dieser Woche hat Microsoft unsere Interoperabilität genutzt, uns aber nichts zurückgegeben. Das ist wirklich traurig, so ist kein Fortschritt möglich."

Google habe viel in offene Standards investiert. "Wir brauchen Interoperabilität, sonst ist kein Fortschritt möglich. Wir haben es wirklich schwer mit solchen Leuten wie denen von Microsoft. Ich wünsche mir mehr offene Standards, die einfach funktionieren und mehr Unternehmen, die das unterstützen."

Sehr langfristig sollten sich Programmierer überhaupt keine Gedanken mehr darüber machen müssen, in welcher Umgebung ihre Software läuft. Page sagte: "Software, die jemand schreibt, sollte überall einfach laufen."

"Wir sollen tolle Dinge schaffen, die es noch nicht gibt"

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Zuvor hatte er bereits in seiner Ansprache an die Besucher der Messe gefordert, technische Barrieren zu überwinden und offen im Denken zu sein, um das volle Potenzial der Informationstechnologie zu entfesseln. "Wir haben gerade erst angefangen. Wir alle hier teilen einen großen Optimismus über das Potenzial der Technologie, das Leben der Menschen zu verbessern. Wir von Google und die gesamte Branche sind aber erst bei einem Prozent von dem, was möglich ist. Vielleicht sogar noch weniger. Gemessen an den Möglichkeiten, die wir haben, bewegen wir uns langsam vorwärts. Einer der Gründe dafür ist der Negativismus. Jede Geschichte, die ich über Google zu lesen bekomme, ist darüber, wie wir gegen andere Unternehmen stehen oder andere dumme Sachen."

Mit diesem negativen Herangehen sei aber kein Fortschritt möglich. "Wir sollen tolle Dinge schaffen, die es noch nicht gibt. Wir kratzen erst an der Oberfläche von dem, was möglich ist. Ich kann es nicht erwarten zu sehen, was da noch kommt", sagte Page.

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xmaniac 20. Mai 2013

Und wenn das so ist, was macht MS dann Google gegenüber falsch?

renegade334 19. Mai 2013

Beispiele gibt's wie Sand am Meer. Ubuntu, OpenSuse oder Libreoffice

tangonuevo 19. Mai 2013

Daß eine Firma viele Gesichter hat und die Wirtschaftswelt komplex ist, damit hast du...

posix 19. Mai 2013

Was für ein Wind um das Thema gemacht wird oO. Skype kann man ebenso über ein VPN nutzen...

linuxuser1 17. Mai 2013

"und ich lass mich auch nicht umstimmen" <- da fängt Fanatismus an



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