Larry Page: Flugauto-Start-up Kitty Hawk wird eingestellt

Das von Google-Gründer Larry Page ins Leben gerufene Luftfahrt-Start-up wird geschlossen. Probleme gab es schon früher.

Artikel veröffentlicht am ,
Fluggerät Flyer: "Wir arbeiten noch an den Details, was weiter geschieht."
Fluggerät Flyer: "Wir arbeiten noch an den Details, was weiter geschieht." (Bild: Kitty Hawk)

Harte Landung: Kitty Hawk ist gescheitert und stellt seine Arbeit ein. Das von Larry Page gegründete Unternehmen wollte ein Fluggerät für alle bauen, das nach etwas Training ohne Pilotenschein geflogen werden kann.

Stellenmarkt
  1. Senior Projektleiter - IT Betrieb (m/w/d)
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. IT-Systemmanager (w/m/d)
    Dataport, Altenholz
Detailsuche

"Wir haben die Entscheidung getroffen, Kitty Hawk einzustellen", teilte das Unternehmen per Twitter sowie in weiteren sozialen Netzwerken mit. "Wir arbeiten noch an den Details, was weiter geschieht."

Kitty Hawk wollte ein Ultraleichtflugzeug der Kategorie 103 der US-Luftfahrtregelung (Federal Aviation Regulations) entwickeln. Diese Ultraleichtflugzeuge gelten in den USA als Fahrzeug und nicht als Fluggerät und erfordern keine Pilotenlizenz. Geleitet wurde das Start-up von Sebastian Thrun, dem Gründer von Googles Geheimlabor X und Entwickler der autonom fahrenden Google-Autos.

Flyer wurde per Joystick gesteuert

2017 präsentierte Kitty Hawk einen funktionsfähigen Prototyp des Fluggeräts. Im Jahr darauf wurde der fertige Flyer vorgestellt, ein kleines, einsitziges Fluggerät, das von acht elektrisch betriebenen Rotoren angetrieben wurde. Gesteuert wurde das rund 110 Kilogramm schwere Fluggerät mit zwei Joysticks. Eine Software sorgte dafür, dass es stabil flog.

Golem Karrierewelt
  1. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.11.2022, Virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

2019 kam dann schon das nächste Fluggerät: Heaviside, das einem herkömmlichen Flugzeug ähnelte. Seine acht Propeller waren Druckpropeller, die gekippt werden konnten, um senkrecht zu starten und zu landen.

Daneben arbeitete das Unternehmen an dem zweisitzigen Flugtaxi Cora, dessen Entwicklung zum Teil vom US-Militär finanziert wurde. Ende 2019 gründeten Kitty Hawk und Boeing das Joint Venture Wisk, das Cora bauen soll.

Ganz neu sind die Probleme bei Kitty Hawk nicht: Mitte des Jahres 2020 teilte das Unternehmen mit, dass die Arbeit an dem Flyer eingestellt werde. Stattdessen wollte sich das Unternehmen auf Heaviside konzentrieren. Die meisten der 70 Mitarbeiter aus dem Flyer-Team wurden entlassen.

Das Joint Venture mit Boeing ist von der Einstellung nicht betroffen, wie Wisk über Twitter mitteilte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Smartwatch
Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant

Die Apple Watch Ultra verfügt über vier Schrauben auf der Unterseite. Nutzer sollten sie nicht lösen, um die Uhr nicht zu zerstören.

Smartwatch: Öffnen der Apple Watch Ultra trotz Schrauben riskant
Artikel
  1. Gegen Amazon und Co.: Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein
    Gegen Amazon und Co.
    Frankreich führt Mindestgebühren für Buchbestellungen ein

    Mit einer Mindestliefergebühr will Frankreich kleinere Geschäfte vor großen Onlinehändlern wie Amazon schützen.

  2. Gen.Travel: Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten
    Gen.Travel
    Volkswagen zeigt autonomes Elektroauto mit Betten

    VW hat eine Autostudie vorgestellt, in der niemand mehr fahren muss. Stattdessen kann gearbeitet, geschlafen oder gefreizeitet werden.

  3. E-Commerce und Open Banking: Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor
    E-Commerce und Open Banking
    Big-Tech-Konzerne drängen in den Finanzsektor

    Open Banking sollte Innovationen fördern. Stattdessen nutzen Amazon, Apple und Google es dazu, ihre Marktmacht auszubauen.
    Eine Analyse von Erik Bärwaldt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: Gaming-Hardware uvm. • Crucial P2 1 TB 67,90€ • ViewSonic VX2719-PC FHD/240 Hz 179,90€ • MindStar (u. a. MSI MAG Z690 Tomahawk 219€ + $20 Steam) • Apple AirPods 2. Gen 105€ • Alternate (u. a. Chieftec GDP-750C-RGB 71,89€) • Logitech G Pro Gaming Keyboard 77,90€ [Werbung]
    •  /