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Laptop-Verbot: Terroristen basteln offenbar an explosiven iPads

Das Laptop-Verbot auf bestimmten Fluglinien hat offenbar einen konkreten Hintergrund. Ein erfolgreicher Anschlag auf ein Flugzeug in Somalia dient Sicherheitsbehörden zudem als Warnung.

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Ein Flugzeug der Daallo Airlines musste nach der Explosion eines manipulierten Laptops notlanden.
Ein Flugzeug der Daallo Airlines musste nach der Explosion eines manipulierten Laptops notlanden. (Bild: Mohamed Abdiwahab/AFP/Getty ImagesChris McGrath/Getty Images)

Die Sicherheitsbehörden der USA und Großbritanniens verfügen offenbar über konkrete Informationen zu geplanten Terroranschlägen mit iPad-Attrappen. Wie der britische Guardian berichtete, sollen Sicherheitsbehörden einen Plan aufgedeckt haben, bei dem gefälschte Apple-Tablets mit Sprengstoff versehen werden sollten. Einen konkreten Zeitpunkt oder Ort für den Anschlag soll es jedoch nicht gegeben haben.

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Die USA und Großbritannien hatten in der vergangenen Woche auf bestimmten Flugrouten größere elektronische Geräte wie Laptops und Tablets aus Flugzeugkabinen verbannt. Betroffen sind Direktflüge aus zehn überwiegend muslimisch geprägten Ländern im Nahen Osten und in Nordafrika. Neben Laptops dürfen auch DVD-Player, Spielekonsolen, Tablets, Lesegeräte, Kameras und portable Drucker nicht mehr mit in die Kabine genommen werden. Smartphones bleiben erlaubt. Deutschland schließt sich dem Verbot vorerst nicht an.

Mehr Explosionswirkung in der Kabine

Die technischen Hintergründe der angeblich gestiegenen Terrorgefahr waren zunächst unklar. Experten hatten eingewandt, dass in Laptops versteckter Sprengstoff auch im Frachtraum zur Explosion gebracht werden könnte. Nun heißt es aber, dass Terroristen in der Flugzeugkabine bessere Möglichkeiten hätten, ein Gerät direkt am Fenster zu positionieren und mit einer Explosion ein Loch in die Kabinenwand zu reißen. Explodiere ein Sprengsatz hingegen in der Mitte des Frachtraums, sei eine solche Gefahr nicht so groß, so die Experten.

Einen Anschlag in einer Flugzeugkabine hatte es im Februar 2016 in Somalia gegeben. Dabei soll der Sprengstoff ebenfalls in einem Laptop versteckt gewesen sein. Bei dem Anschlag soll unter anderem ein Flughafenmitarbeiter dem späteren Attentäter nach der Sicherheitskontrolle den Laptop übergeben haben.

Die Behörden in den USA und Großbritannien befürchten nun, dass unzulängliche Sicherheitsvorkehrungen in bestimmten Ländern einen ähnlichen Vorfall ermöglichen könnten. In den vergangenen Jahren waren mehrfach Versuche gescheitert, mit Sprengstoff, der am Körper versteckt war, ein Flugzeug in die Luft zu sprengen.

Frankreich prüft ebenfalls Verbot

Uneins sind sich die Behörden jedoch in der Einschätzung, welche Flughäfen als sicher einzustufen sind. Internationale Flughäfen in der Türkei, Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien sind von beiden Verboten betroffen. Während die USA zudem Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Katar und Marokko für unsicher halten, hat Großbritannien noch den Libanon und Tunesien auf der Liste. Britische Sicherheitsexperten hielten die Sicherheitsvorkehrungen in Katar und den Emiraten für ausreichend, hieß es.

Dem Guardian zufolge erwägt Frankreich, sich dem Bann anzuschließen. Die Niederlande sähen derzeit hingegen keinen Grund für ein Laptop-Verbot in Kabinen. Belgien wolle eine Entscheidung der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA abwarten.

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Sinnfrei 29. Mär 2017

Bekommt jetzt jeder Flugreisende eine Darmspiegelung vor Abflug?

mag 29. Mär 2017

Hilft auch nicht. In Magen und Darm passt eine ganze Menge Sprengstoff.

Evilox 29. Mär 2017

In diesem Jahr erlebt: In MUC hatte ich meine DSLR im handgepack, die Akkus...

Bassa 29. Mär 2017

Als ich vor vier Jahren nach London geflogen bin, musste ich in beide Richtungen meinen...

HabeHandy 28. Mär 2017

Bedienfehler - mit den richtigen Suchwort (benutz was anderes als Arschbombe) findet man...


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