Laptop: Apple verkauft in ersten drei Wochen 1,1 Millionen Macbook Neo
Apples neues Macbook Neo hat sich im ersten Quartal 2026 1,1 Millionen Mal verkauft. Das berichtet Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen IDC. Das Interessante an der ohnehin schon recht hohen Zahl ist, dass das Macbook Neo erst Mitte März erschienen ist und im ersten Quartal daher nur drei Wochen im Handel war.
Damit verkaufte sich das ab 700 Euro erhältliche Macbook Neo im ersten Quartal besser als das Macbook Air M5, das 900.000 Mal über den Ladentisch ging. Das Macbook Pro 16 M5 verkaufte sich im ersten Quartal 550.000 Mal.
Dass das Macbook Neo Anklang findet, ließ sich bereits aus vorherigen Meldungen erahnen. So wurde etwa im April 2026 berichtet, dass Apple die A18-Chips für das Notebook ausgingen. Im Mai hieß es, dass der Hersteller daher neue Chips bei TSMC geordert habe.
Macbook-Feeling mit Abstrichen
Das Macbook Neo sieht aus wie ein klassisches Macbook und verwendet auch MacOS, aber keinen von Apples M-Chips. Stattdessen kommt der A18 aus den aktuellen iPhones zum Einsatz. Zunächst wurde der Ausschuss aus der iPhone-Produktion mit fünf statt sechs funktionierenden GPU-Kernen verwendet.
Das Gehäuse des Macbook Neo ist aus Aluminium und wirkt so hochwertig wie teurere Macbooks. Abstriche gab es im Test von Golem beim Touchpad und bei den USB-Anschlüssen. Diese unterstützen kein Thunderbolt und nur der hintere läuft mit USB 3.2 Gen2. Der vordere unterstützt nur USB 2.0, ein uralter Standard.
Der Golem-Blick
Apples Macbook Neo verkauft sich sehr gut – das war angesichts der bisherigen Meldungen zu erwarten. 1,1 Millionen Einheiten in drei Wochen sind aber auch für Apple-Geräte eine sehr gute Zahl. Der Hersteller scheint bei seinem preiswertesten Macbook die Abstriche an den richtigen Stellen gemacht zu haben.
Apple machte sogar noch ein zusätzliches Plusgeschäft mit den Laptops: Zumindest für die ersten Chargen konnten defekte Chips aus der iPhone-Produktion verwendet werden.
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