ID. 4 fahren macht Spaß

Hier kann Volkswagen wirklich punkten: Dank des tiefen Schwerpunkts durch die Batterie im Unterboden klebt das Fahrzeug regelrecht auf der Straße und lässt sich dank der ordentlichen Lenkung in allen Situationen - sei es auf der Autobahn, der Landstraße oder im engen Stadtverkehr - souverän steuern, auch wegen des relativ kleinen Wendekreises (11,6 m). Das gute Fahrwerk sorgt, zusammen mit der tollen Akustikverglasung, für ein sehr angenehmes Reisegefühl, besonders bei Langstrecken.

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Selten hatte ich ein so rundes Fahrgefühl mit einem so schweren (mehr als 2 Tonnen) und großen Auto. Und dabei geht es mir nicht um Beschleunigung oder Spitzengeschwindigkeit - es ist eben kein Tesla -, sondern vielmehr um ein rundum solides Gesamtpaket.

Einziger Negativpunkt: Es gibt starke Luftgeräusche jeweils rechts und links ungefähr auf Höhe der Außenspiegel, die aber erst bei höheren Geschwindigkeiten auftreten.

Verbrauch

Den Verbrauch empfinde ich als akzeptabel: Im Jahresschnitt komme ich in etwa auf 20 Kilowattstunden (kWh) pro 100 km. Allerdings ist es schwierig, den Verbrauch eines E-Autos zu beziffern, da er stark von der Durchschnittsgeschwindigkeit, von Heizung/Kühlung, Außentemperatur und Zuladung abhängig ist. Mit Anhänger steigt er um etwa ein Drittel, abhängig vom Luftwiderstand. Das Gewicht (zwischen unbeladen und beladen) hatte dagegen weniger großen Einfluss.

  • Das Elektroauto ID.4 von VW (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das SUV basiert auf dem MEB wie der ID.3, ist aber länger. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick auf das Heck (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Fahrzeug ist alltagstauglich auch für eine Familie. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Nachteil der Größe ist, dass das Fahrzeug einen großen Parkplatz benötigt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick unter die Haube: Das Fahrzeug hat einen 150 kW starken Antrieb. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Innen ist das Fahrzeug sehr geräumig. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Zum Design gehören Leuchtelemente. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Instrumentenanzeige für den Fahrer (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Im Kofferraum ist viel Stauraum. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Sehr gut gefallen haben uns die Assistenzsysteme wie das AR-Head-up-Display. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Akkus des Testwagens hatte eine Kapazität von 77 kWh. Geladen wird mit maximal 125 kW. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Familientreffen: der ID.4 und der Audi E-Tron Q4, der auch auf dem MEB basiert (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Das Elektroauto ID.4 von VW (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
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Mangels Wärmepumpe in meinem Modell steigt der Verbrauch gerade bei kalten Außentemperaturen und kostet hier gerne mindestens 150 km Reichweite gegenüber milderen Temperaturen. Dabei patzt Volkswagen bei der Batterieheizung, die gerade bei kurzen Strecken viel Energie kostet. Das soll laut Hersteller aber in einem der nächsten Updates verbessert werden.

Bremsanlage

Probleme gab es anfangs auch mit den Hinterradbremsen. VW hatte sich bei der ID-Serie entschieden, bei den hinteren Rädern jeweils eine Trommelbremse zu verbauen, weil die hinteren Bremsen, vor allem durch die Rekuperation, selten zum Einsatz kommen. Das Problem ist aber, dass die Trommelbremsen, vor allem bei kälteren Temperaturen und wenn das Auto mehrere Tage nicht bewegt wird, offensichtlich ankleben beziehungsweise festsitzen, sobald man das Fahrzeug bewegen möchte.

Erst wenn man mehrfach auf das Gaspedal drückt - dann schaukelt das Auto hin und her -, lösen sie sich. Allerdings schießt das Auto dabei regelrecht nach vorne - sehr ungünstig, wenn man in einer engen Parklücke steht.

Auch im normalen Stadtverkehr verhalten sich die Bremsen nicht sonderlich gut.

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 Die Wahl fiel auf VWProbleme mit der Bremse 
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Thorgil 13. Sep 2022 / Themenstart

Auch lenkt nur unnötig ab. Schade, dass du keinerlei Einsicht zeigst. Hauptsache always...

debunix 13. Sep 2022 / Themenstart

Komm' vorbei und fahr bei mir mit. Danach bist du schlauer.

Thorgil 12. Sep 2022 / Themenstart

Das betraf die Zulassung, mehr nicht. Und was für falsche Verbrauchsangaben?

Thorgil 12. Sep 2022 / Themenstart

Eine genaue Zahl wäre angebracht. 45000¤ ist auch schon deutlich unter 50k Das waren...

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