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Langzeitpflege: Linux 3.2 wird Longterm-Kernel

Der Linux-Kernel 3.2 wird länger gepflegt. Den Support übernimmt Debian-Entwickler Ben Hutchings. Debian 7 wird den Kernel enthalten. Er soll dort auch als Realtime-Kernel erhältlich sein.
/ Jörg Thoma
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Das Linux-Maskottchen Tux (Bild: Larry Ewing)
Das Linux-Maskottchen Tux Bild: Larry Ewing

Der Linux-Entwickler Greg Kroah-Hartman, der die Pflege der verschiedenen Kernel-Versionen verwaltet, hat den Support für Linux 3.2 an den Debian-Entwickler Ben Hutchings(öffnet im neuen Fenster) übergeben und Linux 3.2 somit den Status eines Longterm-Kernels verliehen. Linux 3.2 wird unter anderem in Debian 7 alias Wheezy zum Einsatz kommen. Debian 7 wird auch einen Realtime-Kernel(öffnet im neuen Fenster) anbieten, der auf Version 3.2 von Linux basiert. Auch in Ubuntu 12.04, das ebenfalls mit Long Term Support (LTS) ausgeliefert wird, kommt Linux 3.2 zum Einsatz.

Wie lange Hutchings den Kernel pflegen wird, ist noch offen. Traditionell werden in Debian-Veröffentlichungen keine neuen Kernel-Versionen übernommen. Hutchings deutete jedoch an, dass er Patches aus späteren Linux-Versionen übernehmen werde. Ubuntu 12.04 soll als LTS-Version nach den neuen Richtlinien in der Server- und Desktopvariante fünf Jahre lang gepflegt werden.

Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman hat die Übergabe in einer E-Mail(öffnet im neuen Fenster) bereits offiziell abgesegnet. Sie erfolgt gleichzeitig mit einem Update auf Linux 3.2.16. Außerdem wurden Linux 3.0 auf 3.0.29 und Linux 3.3 auf 3.3.3 aktualisiert.


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