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Die Programmierung mit Rust könnte künftig einfacher werden.
Die Programmierung mit Rust könnte künftig einfacher werden. (Bild: Les Chatfield, Flickr.com/CC-BY 2.0)

Language Server: Rust könnte einheitlichen IDE-Support bekommen

Die Programmierung mit Rust könnte künftig einfacher werden.
Die Programmierung mit Rust könnte künftig einfacher werden. (Bild: Les Chatfield, Flickr.com/CC-BY 2.0)

Die Community der Programmiersprache Rust arbeitet daran, das Language Server Protocol umzusetzen. Damit können zur Programmierung notwendige Funktionen wie die Vervollständigung oder die Dokumentation von einem Server übernommen werden, was dann verschiedene IDEs integrieren können.

Die breite Unterstützung durch Entwicklungsumgebungen (IDE) ist für Programmiersprachen besonders wichtig, weil diese Einsteigern ebenso wie Erfahrenen diverse Hilfen für ihre Arbeit bieten. Damit die noch vergleichsweise junge und relativ wenig verbreitete Sprache Rust in möglichst vielen IDEs sinnvoll genutzt werden kann, arbeiten die Beteiligen deshalb an einem sogenannten Language Server. Dieser soll für IDEs notwendigen Funktionen zentral bereitstellen und die IDE ruft diese dann nur als Client ab.

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Genutzt wird dazu das von Microsoft in Kooperation mit Red Hat und anderen im Sommer vorgestellte Language Server Protocol, das bereits von dem Editor Visual Studio Code sowie der IDE Eclipse unterstützt wird und offen entwickelt wird. Per JSON können die genannten Anwendungen auf die von einem Sprachserver bereitgestellten Informationen zugreifen. Letztere wiederum führen dabei die eigentlichen Aufgaben durch wie Auto-Vervollständigung von Code, Syntaxüberprüfung oder einfach den Zugriff auf die Sprach-Dokumentation.

Idealerweise kann so zum Beispiel der nun verfügbare Rust-Sprachserver (RLS) mit beliebigen Editoren genutzt werden. Der RLS ist in diesem Aufbau zumindest theoretisch vollständig in sich abgeschlossen und bietet alle notwendigen Funktionen, die eine IDE benötigt. Noch ist die Rust-Community mit ihrer Entwicklung allerdings relativ weit von diesem Idealbild entfernt, da zunächst nur eine stark eingeschränkte Version des RLS als Alpha zur Verfügung steht.

Diese könne nun allerdings ausgiebig getestet und von der Open-Source-Community weiterentwickelt werden. RLS steht zum Download auf Github bereit und ist in Rust geschrieben.


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Steffo 21. Okt 2016

Die primären Ziele wurden mit Version 1.0 erreicht: Sicherheit gepaart mit Performance...



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