Landwirtschaftssimulator 2017: Hit im Holzfällerhemd
Das Simulationsgenre ist tot, was Düsenjäger und Unterseeboote angeht – aber der brave Landwirtschaftssimulator 2017 begeistert die Massen offenbar bislang in nicht gekanntem Ausmaß. Über eine Million Exemplare hat Publisher Focus Interactive(öffnet im neuen Fenster) nach eigenen Angaben weltweit seit der Veröffentlichung des Programms im Oktober 2016 verkauft – das sind Größenordnungen, die nicht mehr allzu weit von Fifa oder Call of Duty entfernt sind. Vom Vorgänger wurden laut Hersteller mittlerweile rund zwei Millionen Einheiten abgesetzt.
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Obwohl der Landwirtschaftssimulator 2017 für so gut wie jede Plattform erhältlich ist, habe ungefähr die Hälfte der Käufer zur PC-Version gegriffen – hier wird nicht unterschieden zwischen MacOS und Windows. Laut Focus habe die Mehrzahl der Käufer noch ganz klassisch im Laden gekauft, was zumindest ein bisschen das Klischee vom "typischen" LaSim-Spieler bedient, der sich nur ab und zu ein Computerspiel gönnt. Allerdings: Auch über Steam habe Focus inzwischen über 220.000 Einheiten verkauft – das ist viel, aber bei anderen Titeln dürfte dieser Anteil inzwischen höher sein.
Golem.de hat auf einen Test des Landwirtschaftssimulators 2017 verzichtet, weil das Programm erst lange nach Veröffentlichung durch die von Nutzern programmierten Mods wirklich interessant wird. Unsere ausführliche Einschätzung des von Giants Software(öffnet im neuen Fenster) aus der Schweiz entwickelten Titels war aber sehr positiv.
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