Landwirtschaft: Roboterwolf vertreibt Wildschweine

Eine Strohpuppe in alten Klamotten an einem Holzgestell war gestern. In Zukunft vertreibt ein Roboter unliebsame Besucher vom Feld.

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Roboter im Wolfspelz: heult, spricht, imitiert Schüsse
Roboter im Wolfspelz: heult, spricht, imitiert Schüsse (Bild: Ruptly.tv/Screenshot: Golem.de)

Große, rote Augen in einem haarlosen Gesicht: Dieser Wolf sieht aus, als sei er einem japanischen 70er-Jahre-Monsterfilm entsprungen. Wie aus der Fiktion sind auch die Geräusche, die er von sich gibt: Der Wolf kann nicht nur furchterregend heulen, sondern auch sprechen.

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Der Monsterwolf ist in Wirklichkeit eine robotische Vogelscheuche im Wolfspelz. Er ist 65 Zentimeter lang und 50 Zentimeter hoch. Mit Hilfe von Infrarotsensoren erfasst er, wenn sich echte Tiere dem Reisfeld, an dessen Rand er aufgestellt ist, nähern.

Der Wolfsroboter kann sprechen

Rehe, Vögel, Wildschweine und sogar Bären vertreibt er durch laute Geräusche: Mit bis zu 95 Dezibel kann er heulen, fauchen, wie ein Mensch sprechen, Gewehrschüsse nachahmen - insgesamt beherrscht die Maschine 18 verschiedene Geräusche. Die Töne sollen variieren, damit sich die zu vertreibenden Tiere nicht daran gewöhnen.

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Nachlaufen kann der Wolf anderen Tiere jedoch nicht: Er steht auf fixen Beinen aus Metall. Er kann lediglich seinen Kopf mit den von LEDs beleuchteten roten Augen hin und her drehen. Den Strom für Sensoren, LEDs, Motoren und Tongenerator liefert ein Solarmodul.

Ein Landwirtschaftsbetrieb testet den Roboter

Entwickelt wurde der Roboter von einem Unternehmen, das auf der Hauptinsel Hokkaido ansässig ist, zusammen mit der Universität Tokio. Die Entwickler haben den Roboter einer landwirtschaftlichen Genossenschaft in der Präfektur Chiba zur Verfügung gestellt.

"Wir haben den Roboter, um zu verhindern, dass Wildschweine die Feldfrüchte schädigen, und auch um zu verhindern, dass sie Bewohner der Stadt verletzen", sagte Genossenschaftsleiter Chikao Umezawa der Nachrichtenagentur Ruptly.tv. Laut Umezawa ist der Roboter seit Mitte Juli im Einsatz - und seither seien keine Wildschweine mehr aufgetaucht.

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