Autonome Landwirtschaftsroboter

Laut einer im vergangenen Herbst veröffentlichten Studie des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern wird sich die Landwirtschaft in den kommenden Jahrzehnten noch weiter sehr verändern: Maschinen werden auch in der Landwirtschaft mehr und mehr die Arbeit übernehmen.

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Menschen auf den Feldern werden dann der Vergangenheit angehören, davon sind die Fraunhofer-Forscher überzeugt: "In der Langzeitperspektive wird sich die Klasse der überwachten autonomen Maschinen weiterentwickeln, mit geringeren Anforderungen an die Anwesenheit und Qualifikation einer Aufsichtsperson; die bereichs- und anwendungsspezifischen autonomen Bearbeitungsschritte werden in universellere Aktions- und Arbeitsformen übergehen." Die Klasse der völlig autonomen Maschinen werde sich von reinen Demosystemen über die Zwischenstufe von Systemen, die mit definierten Plänen autonom auf dem Feld agieren, langfristig hin zu Systemen entwickeln, die eine Grobplanung über andere Systeme erhalten und dann völlig autonome Aktionen durchführen.

Danach sollen kleine Roboter wie der Xaver von Fendt oder der Contadino von Continental im Schwarm auf dem Feld im Einsatz sein. Die kleinen Roboter könnten säen, düngen oder Unkraut mechanisch bekämpfen.

Vorteil gegenüber den tonnenschweren Großgeräten ist eine Schonung des Bodens: Die kleinen, leichten Maschinen verdichten weniger. Zwar lässt sich ein verdichteter Boden wieder pflügen. Doch tiefer pflügen erfordert mehr Energie, also mehr Treibstoff - und das wiederum bedeutet mehr Kosten und mehr Emissionen.

Ganz ohne Bodenverdichtung geht es, wenn die Roboter gar nicht auf ihm unterwegs sind: Drohnen können verschiedene Aufgaben auf dem Feld übernehmen. Heute werden sie beispielsweise zur biologischen Schädlingsbekämpfung genutzt: Sie setzen auf einem Maisfeld Schlupfwespen aus, den natürlichen Feind des Zünslers. Getestet wird auch der Einsatz von Drohnen vor dem Mähdrescher, um Tiere, etwa Rehkitze, aufzuspüren

Das deutsche Unternehmen Volocopter, das an einem autonomen Flugtaxi arbeitet, will seine Volodrone für die Landwirtschaft nutzbar machen. Zusammen mit John Deere hat Volocopter das übermannshohe Fluggerät mit einer Spritzeinrichtung des Landmaschinenherstellers ausgerüstet. Die Volodrone können bis zu 200 Kilogramm Zuladung tragen und sollen mit einer Akkuladung etwa eine halbe Stunde fliegen können. In der Zeit sollen sie laut Volocopter eine Flächenleistung von bis zu drei Hektar schaffen.

Eine solche elektrisch betriebene Drohne eignet sich besonders für schwierige Einsatzbedingungen. Sie könnte beispielsweise beim Weinbau in Steillagen den Hubschrauber im Spritzeinsatz ersetzen. Damit Szenarien mit solchen robotischen Systemen Realität werden, muss aber vor allem der Breitbandausbau vorangetrieben werden. Mobiles Internet, besonders schnelles mobiles Internet, muss dafür - entgegen der Bemerkung von Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) - tatsächlich an jeder Milchkanne verfügbar sein.

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 Die Farm der Daten
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FreiGeistler 10. Feb 2020

Die Anforderungen steigen von Jahr zu Jahr. Landwirte, die verdummen (Demenz?), gehen...

Lebostein 05. Feb 2020

und die Bevölkerung ist von der Nahrungsversorgung abgeschnitten, weil keiner mehr wei...

Tito 04. Feb 2020

sind weniger Großbetriebe die fürs Ausland produzieren und mehr Kleinbetriebe die fürs...

nachgefragt 04. Feb 2020

Richtig gut seid Ihr, wenn ihr euch nen Server für 50000¤++ hinstellt, um einen Webserver...

nachgefragt 04. Feb 2020

Die Bauern die 5G effektiv nutzen wollen, müssen aber schon sehr kleine Felder haben...


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