Landsat-9: Erdbeobachtung startet heute Abend

Die NASA schickt am Abend des 27. September den Landsat-9 Satelliten ins All. Seit 49 Jahren beobachtet die Reihe die Erdoberfläche.

Artikel veröffentlicht am , Patrick Klapetz
Eine künstlerische Darstellung des Landsat-9 Satelliten im Weltall.
Eine künstlerische Darstellung des Landsat-9 Satelliten im Weltall. (Bild: NASA's Goddard Space Flight Center/ Conceptual Image Lab)

Mit den Landsat-Erdbeobachtungssatelliten vermisst und beobachtet die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA seit knapp 50 Jahren die Erdoberfläche. Dabei ist der erste Landsat-Satellit 1972 noch unter dem Namen "Earth Resources Technology Satellite-1 (ERTS-1)" ins All geflogen. An der Aufgabe hat sich aber seitdem nichts geändert: Die globalen Landoberflächen, sowohl die natürlichen als auch die vom Menschen veränderten, zu beobachten, um tiefgreifende Folgen für das Wetter, das Klima, ganze Ökosysteme und ihre Funktionen zu begreifen.

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Am Abend des 27. September ab 20.12 Uhr (MESZ) soll der neunte Erdbeobachtungssatellit der Landsat-Reihe mit einer Trägerrakete des Typs Atlas V 401 auf eine Höhe von circa 705 Kilometern über dem Meeresspiegel gebracht werden. Der Launch von der US-amerikanischen Luftwaffenbasis Vandenberg soll ab 19.30 Uhr live übertragen werden.

Der Landsat-9 wird der achte Satellit sein, der erfolgreich in den Orbit gebracht werden soll - vorausgesetzt, beim Launch läuft alles nach Plan. Bisher erreichte als einziger Satellit der Reihe Landsat-6 den Weltraum 1993 nicht. Die baugleichen Erdbeobachtungssatelliten Landsat 1-3 umrundeten die Erde übrigens noch in einer Höhe von 907 bis 913 Kilometern und Landsat-5 war mit 29 Jahren bisher am längsten im Einsatz.

Die Landsat-Bilder online abrufbar

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Die Landsat-Daten sollen für Behörden, Privatpersonen und Unternehmen im Archiv des NASA Goddard Space Flight Centers und dem U.S. Geological Survey zugänglich gemacht werden. Um die zehn Millionen Bilder sollen bisher von den Landsat-Satelliten aufgenommen worden sein. Mit ihnen werden nicht nur Landveränderungen, sondern auch Waldbrände, Vulkanausbrüche und Veränderungen von Uferbereichen festgehalten.

In Europa gibt es seit 1998 ein ähnliches Programm, dass aber nicht ganz so lange im Einsatz ist: Mit dem Copernicus-Programm sollen bereits die kleinsten Veränderungen von Küstenregionen sichtbar gemacht werden.

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