Landmaschinen: John Deere stellt autonomen Traktor vor

Der autonome Traktor von John Deere(öffnet im neuen Fenster) kombiniert die Landmaschine 8R, einen Grubber, ein GPS-Leitsystem und künstliche Intelligenz. Auch ein Sprühsystem kann laut Hersteller montiert werden.
Das Fahrzeug soll helfen, trotz der rückgängigen Zahl von in der Landwirtschaft tätigen Menschen und bei einer wachsenden Weltbevölkerung den Nahrungsmittelbedarf zu decken.
Der durchschnittliche US-Landwirt ist älter als 55 Jahre und arbeitet 12 bis 18 Stunden am Tag. Weniger als zwei Prozent der US-Bevölkerung seien aktiv an der landwirtschaftlichen Produktion beteiligt, teilte das Unternehmen mit.
Der autonome Traktor(öffnet im neuen Fenster) verfügt über sechs Stereokamerapaare, die eine 360-Grad-Hinderniserkennung ermöglichen. Die aufgenommenen Bilder werden durch ein neuronales Netzwerk geleitet, das entscheidet, ob die Maschine weiterfährt oder anhält. In der Landwirtschaft gibt es seit längerem teilautonome Systeme, die beispielsweise am Ende einer Bahn automatisch wenden können(öffnet im neuen Fenster) .






Der autonome Traktor überprüft außerdem ständig seine Position, damit er nur dort arbeitet, wo er soll. Die Genauigkeit soll bei weniger als 2,5 cm liegen. Der Traktor kann innerhalb von 24 Stunden rund 100 Hektar Boden bearbeiten(öffnet im neuen Fenster) .
Während die Maschine arbeitet, kann der Landwirt das Feld verlassen und sich anderen Aufgaben widmen. Der Status kann online über Smartphones oder Tablets abgefragt werden. Neben Livevideos und Fotos können weitere Sensoren ausgelesen werden. Der Landwirt kann aus der Ferne Geschwindigkeit, Arbeitstiefe und andere Parameter justieren.
Einen Preis für den autonomen Traktor nannte der Hersteller bislang nicht.



