Landkreis Cham: M-net bekommt Geld zur Problemlösung

M-net bekommt von den Stadtwerken München 50 Millionen Euro, um die Krise im Landkreis Cham zu überstehen. Auch der weitere FTTB-Ausbau in München braucht eine Stärkung der Kapitalbasis.

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Mit dem Spatenstich durch den damaligen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt startete am 29. Mai 2017 in Arnschwang der Breitbandausbau im Landkreis Cham in Bayern.
Mit dem Spatenstich durch den damaligen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt startete am 29. Mai 2017 in Arnschwang der Breitbandausbau im Landkreis Cham in Bayern. (Bild: Atene Kom)

Die Stadtwerke München (SWM) werden ihrer Tochter M-net 50 Millionen Euro geben, um den in die Krise geratenen Glasfaserausbau im Landkreis Cham in der Oberpfalz zu retten. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Der lokale Netzbetreiber gehört neben den SWM auch den Stadtwerken Augsburg, den Erlanger Stadtwerken, dem Allgäuer Überlandwerk, der Infra Fürth und der Nürnberger N-Ergie.

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In München ist der FTTB-Ausbau in der Innenstadt weitgehend abgeschlossen, von diesem Jahr an werden die Viertel außerhalb des Mittleren Rings Glasfaser erhalten. Auch dafür, so steht es laut Süddeutsche Zeitung in der Vorlage für den Stadtrat, braucht M-Net "eine Stärkung der Kapitalbasis".

M-net habe sich laut Sprecher Hannes Lindhuber auf Basis eines Tiefbauangebots eines lokalen Dienstleisters, der das passive Glasfasernetz aufbauen sollte, beworben, hieß es im November 2018. Dessen Tätigkeiten habe aber nicht den hohen Qualitätsmaßstäben des Betreibers entsprochen und die Projektumsetzung gefährdet. Daher habe der Netzbetreiber das Projekt "rechtzeitig gestoppt und den Vertrag mit dem ursprünglich vorgesehenen Infrastrukturpartner nicht abgeschlossen". Im Herbst 2018 habe M-net versucht, durch eine Neuausschreibung einen alternativen Infrastrukturpartner für den Breitband-Ausbau im Landkreis Cham zu finden. Die teils felsigen Böden konnten zum vereinbarten Preis nicht aufgerissen und wieder gefüllt werden. Ein neuer Partner wurde bisher nicht gefunden.

Seit mehr als einem Jahr herrsche Stillstand bei offenen Baugruben. Im Mai 2017 hatte M-net erklärt, dass im Landkreis Cham mit 2.000 Kilometern das größte Glasfasernetz in Bayern entstehe. Geplant war FTTB (Fiber To The Building) für 8.000 Privathaushalte und 1.000 Unternehmen. Das ehrgeizige Projekt sollte bis Mitte 2019 abgeschlossen und mit Unterstützung von Fördermitteln des Freistaats Bayern und des Bundes finanziert werden.

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Der Bund fördert das Pilotprojekt mit insgesamt rund 25 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern beteiligt sich mit 16,35 Millionen Euro.

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Hitman 07. Feb 2019

Sry hin und zurück sind. Es 6 ms Klar es kommt auf die Lage an, wenn jedes Haus...

L1xi 07. Feb 2019

M-net steht für "Mein Netz" nur mal so am Rande

dirk1405 07. Feb 2019

Wer sich die Geschichte mal angeschaut hat weiß auch warum es Probleme gab. Ich finde es...

johnripper 07. Feb 2019

Die Telekom hat keine 50 Mio Euro Kapitalbedarf...



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