Abo
  • Services:

Landgericht Frankfurt: Drillisch wegen EU-Roaming-Falle abgemahnt

Mobilfunktarife ohne "Roam like at home" anzubieten, ist nicht zulässig. Drillisch wurde vom Landgericht Frankfurt gestoppt.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbung für Premiumsim
Werbung für Premiumsim (Bild: Drillisch)

Das Landgericht Frankfurt hat eine von der Verbraucherzentrale durchgesetzte einstweilige Verfügung gegen Drillisch bestätigt. Das gab die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen am 5. Oktober 2017 bekannt. Drillisch Online vertrieb laut Verbraucherzentrale unter ihren Marken Winsim und Smartmobil Mobilfunktarife, in denen anstatt des EU-regulierten Tarifs ein Europa-Paket voreingestellt war. Dies konnte bei Vertragsschluss nicht abgewählt werden.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Seit Mitte Juni 2017 kann das Mobiltelefon im EU-Ausland fast wie zu Hause genutzt werden, die Ausnahmen sind Datenlimits und die Fair-Use-Regelung. Mit der Fair-Use-Regelung soll verhindert werden, dass Verbraucher in einem Land leben, aber einen günstigeren Vertrag eines anderen EU-Landes dauerhaft nutzen. Für grenzüberschreitende Telefonate ins Ausland werden weiterhin hohe Gebühren erhoben. Wer also zum Beispiel von Deutschland nach Frankreich telefoniert, muss aufpassen.

Drillisch: Datenvolumen für das Ausland deutlich geringer

Das Europa-Paket beinhaltete auch ein gesondertes Datenvolumen für das Ausland, das deutlich geringer ausfiel als das normale Datenvolumen des Vertrages. Das höhere Grund-Datenvolumen sollte im Ausland hingegen nicht genutzt werden können, argumentieren die Verbraucherschützer

Nach Verbrauch des Datenvolumens im Europa-Paket war eine Internetverbindung nur dann möglich, wenn weiteres Datenvolumen hinzugebucht wurde.

Das Landgericht Frankfurt am Main hat Drillisch Online dieses Vorgehen (Aktenzeichen: 2-06 O 263/17) per einstweiliger Verfügung untersagt. Dementsprechend wird bei Smartmobil und Winsim der EU-regulierte Tarif nun angeboten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

DarioBerlin 06. Okt 2017

Ich habe Telefon und SMS Flat + 2GB Datenvolumen. Da ich lediglich ein bischen surfe...

DarioBerlin 06. Okt 2017

Es interessiert mich, ob es bei Premiumsim genau so läuft. Ich habe einen 2 GB Tarif und...

Kondom 06. Okt 2017

Lies nochmal. Das Paket war so gestaltet, dass man z.B. 2Gb (k.A. wieviel es tatsächlich...

mziegler 06. Okt 2017

Bitte keine ungerechtfertigte Polemik gegen die EU. Die Fair-Use Policy schließt Pendler...

peer_g 06. Okt 2017

Sicherlich passt man auf. Ich behaupte ja auch nicht, dass es nicht mein Fehler war. Ich...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Hands on (CES 2019)

Wir haben uns Dells neues XPS 13 auf der CES 2019 angesehen.

Dell XPS 13 (9380) - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Alternative Antriebe: Saubere Schiffe am Horizont
Alternative Antriebe
Saubere Schiffe am Horizont

Wie viel Dreck Schiffe in die Luft blasen, bleibt den meisten Menschen verborgen, denn sie tun es auf hoher See. Fast 100 Jahre wurde deshalb nichts dagegen unternommen - doch die Zeiten ändern sich endlich.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autonome Schiffe Und abends geht der Kapitän nach Hause
  2. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  3. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

    •  /