• IT-Karriere:
  • Services:

Landgericht Berlin: Preiserhöhung von Tele Columbus war wettbewerbswidrig

Angeblich waren alle Internettarife nicht mehr verfügbar. Eine Tarifumstellung auf höhere Preise war nicht legal, urteilte das Landgericht Berlin. Doch Tele Columbus will in die Berufung gehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Cable Modem Termination System aus der Kopfstelle Potsdam
Cable Modem Termination System aus der Kopfstelle Potsdam (Bild: Tele Columbus)

Das Landgericht Berlin hat eine Tarifumstellung von Tele Columbus mit einer Preiserhöhung für die Kunden als wettbewerbswidrig (LG Berlin, Aktenzeichen 15 O 314/15) eingestuft. Das gab die Verbraucherzentrale Berlin am 18. Juli 2016 bekannt. Das Gericht verurteilte das Unternehmen dazu, allen Betroffenen eine Berichtigung zuzusenden.

Stellenmarkt
  1. Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin
  2. PSI Software AG Geschäftsbereich PSI Energie EE, Aschaffenburg, Berlin

Der TV-Kabelnetzbetreiber soll die Verbraucher informieren, dass die Tarifänderung ihrer ausdrücklichen Zustimmung bedarf und sie Geld zurückfordern können, falls sie bereits den höheren Preis gezahlt haben. Ob Rückforderungsansprüche für Verbraucher bestehen, sei noch nicht sicher.

Tele-Columbus-Sprecher Hannes Lindhuber teilte Golem.de auf Anfrage mit: "Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Auch nach der erstinstanzlichen Entscheidung des Landgerichts bleiben wir bei unserer Rechtsauffassung und werden das Urteil in der Berufungsinstanz überprüfen lassen. Wir gehen weiterhin von einer Wirksamkeit der Vertragsänderungen aus." Hintergrund des Verfahrens seien Tarifumstellungen bei Kundenverträgen, weil die früheren Tarife mit ihren Leistungsmerkmalen "nicht mehr verfügbar" wären. Die Kunden seien auch darüber informiert worden, dass ihnen aufgrund dieser Umstellung ein Sonderkündigungsrecht zustehe.

Welche Tarife umgestellt wurden

Bestandskunden, die beispielsweise bislang für ihren 16-MBit/s-Internettarif 14,99 Euro monatlich zahlten, wurden ab dem 1. Mai 2015 auf 19,99 Euro umgestellt. Auch Nutzer des alten Tarifs Internet 6000, der 12,99 Euro kostet, sollten künftig 19,99 Euro zahlen. Wer noch den Tarif Internet 1000 für 9,99 Euro nutzte, sah sich mit einer Preiserhöhung um 100 Prozent auf 19,99 Euro konfrontiert.

Im Mai 2015 hatte das Unternehmen erklärt, eine Versorgung der Kunden zum alten Tarif sei nicht möglich. Alte, seit langem nicht mehr buchbare Internettarife mit geringen Übertragungsgeschwindigkeiten würden vollständig eingestellt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-73%) 13,50€
  2. (-28%) 17,99€
  3. 4,99€
  4. 4,99€

crazypsycho 19. Jul 2016

Tja, TC kann nicht einfach den Vertrag ändern. Dazu müssten sie dem Kunden schon kündigen...

LieslWeppen 18. Jul 2016

Das ist mehr oder weniger bei allen Anbietern auf dem Telekommunikationsmarkt so. Ich...


Folgen Sie uns
       


Apple iPad 7 - Fazit

Apples neues iPad 7 richtet sich an Nutzer im Einsteigerbereich. Im Test von Golem.de schneidet das Tablet aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr gut ab.

Apple iPad 7 - Fazit Video aufrufen
Starlink: SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd
Starlink
SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd

Die nächsten 60 Starlink-Satelliten stehen zum Start bereit, nachdem in diesem Jahr ungewöhnlich wenige Raketen gestartet sind - nicht nur von SpaceX. Die Flaute hat SpaceX selbst verursacht und einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrt eingeläutet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX testet Notfalltriebwerke des Crew Dragon
  2. Starship Mit viel Glück nur 6 Monate bis zum ersten Flug ins All
  3. SpaceX Das Starship nimmt Form an

Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazons Heimkino-Funktion Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
  2. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  3. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen

Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

    •  /