Abo
  • IT-Karriere:

Landgericht Berlin: Google darf E-Mail-Support nicht verweigern

Google gibt in seinem Impressum die Kundendienst-Adresse support-de@google.com an. Doch wer eine E-Mail dahin schreibt, bekommt keine sinnvolle Antwort. Das muss nun aufhören, hat das Landgericht Berlin entschieden.

Artikel veröffentlicht am ,
Landgericht Berlin: Google darf E-Mail-Support nicht verweigern
(Bild: Andreas Donath)

Google darf Nutzern, die sich per E-Mail an die im Impressum angegebene Adresse wenden, nicht "die Kommunikation über E-Mail verweigern". Ein entsprechendes Urteil hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) beim Landgericht Berlin erstritten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, ob Google Widerspruch einlegen wird, ist nicht bekannt.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM, Berlin
  2. BWI GmbH, Strausberg

Google-Nutzer, die sich an die im Impressum aufgeführte Adresse support-de@google.com wendeten, erhielten die automatische Antwort: "Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Vielzahl von Anfragen, E-Mails, die unter dieser E-Mail-Adresse eingehen, nicht gelesen und zur Kenntnis genommen werden können." Wie bei vielen Internetunternehmen üblich, folgte lediglich ein Hinweis auf Selbsthilfe-Anleitungen im Internet und Kontaktformulare, die neu auszufüllen gewesen wären.

Diese Kommunikation ist laut Einschätzung der Verbraucherschützer nicht mit dem Telemediengesetz vereinbar. Dort heißt es, dass "Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare Kommunikation mit ihnen ermöglichen, einschließlich der Adresse der elektronischen Post", im Impressum verfügbar sein müssen. Die von Google angegebene E-Mail-Adresse sei dagegen ein Weg, Verbraucheranfragen ins Leere laufen zu lassen.

"Auch im digitalen Massengeschäft müssen Verbraucher mit Betreibern von Webseiten kommunizieren können. Unternehmen wie Google, die ansonsten jedem digitalen Zukunftsprojekt gegenüber aufgeschlossen sind, sollten in der Lage sein, einen angemessenen Support für ihre Nutzer zu gewährleisten", sagt Carola Elbrecht vom VZBV.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 61,99€
  2. 3,99€
  3. 36,99€

bit 16. Sep 2014

Also dass ist ja schon eine freche Unterstellung an den User - er sei zu blöd die FAQs...

Anonymer Nutzer 14. Sep 2014

Doch, leider. Genau das war's dann auch. Rausgefunden haben das aber User und die...

Belial 14. Sep 2014

Das stimmt nicht so ganz. Natürlich kann Google seinen normalen Kundensupport so...

MacMonsi 12. Sep 2014

Ja, ich kaufe Werbung mit meinen Daten. Und als kostenlose "Dreingabe" bekomme ich...

sydthe 12. Sep 2014

Nein beim mir hat sich die Werbung über den gesamten Content gelegt, nicht nur einen...


Folgen Sie uns
       


Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht

Ein 3D-Drucker für die Industrie: Das Fraunhofer IWU stellte auf der Hannover Messe 2019 einen 3D-Drucker vor, der deutlich schneller ist als herkömmliche Geräte dieser Art.

Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
  3. Milla Bund sagt Pläne für KI-gesteuerte Weiterbildungsplattform ab

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

    •  /