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Lancom OAP-382: Wetterfester WLAN-Access-Point mit Heizung

Von Lancom gibt es einen neuen Access Point (AP) für Extrembedingungen. Er kann simultan zwei WLAN-Frequenzbänder bedienen und bietet auch im Freien funktionierendes WLAN. Allerdings ist er sehr teuer.

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Lancom Access Point funktioniert zwischen -30 und +65 Grad Celsius.
Lancom Access Point funktioniert zwischen -30 und +65 Grad Celsius. (Bild: Lancom)

Lancom hat den neuen OAP-382 für drahtlose Netzwerke vorgestellt. Der WLAN-Access-Point ist vor allem für eine Installation im Freien oder in industriellen Umgebungen geeignet.

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Bis zu 16 SSIDs lassen sich vom Lancom-AP aufspannen. Je Frequenzband sind es acht SSIDs. Der OAP-382 unterstützt sowohl 802.11a/n als auch 802.11b/g/n mit jeweils 300 MBit/s. Die beiden Funkmodule können gleichzeitig betrieben werden.

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Lancom OAP-382

Der Access Point ist auch für hohe Montagebereiche vorgesehen, um beispielsweise über mehrere Kilometer eine Sichtfunkverbindung aufzubauen. Für diese Reichweiten ist das 5-GHz-Band (a/n) vorgesehen, außerdem braucht es spezielle Antennen. Angeschlossen wird der Access Point per Gigabit-Ethernet oder Glasfaser. Für Glasfaser gibt es einen SFP-Slot, das Transceiver-Modul gehört nicht zum Lieferumfang.

Der OAP-382 arbeitet nicht nur als reiner AP in einem controllerbasierten Netzwerk, sondern kann als Bridge, Client oder auch Router eingesetzt werden. Außerdem sind diverse qualitätssichernde Funktionen integriert, um die Bandbreite sinnvoll aufzuteilen.

Die Stromversorgung übernimmt entweder ein 48-Volt-Anschluss oder Power over Ethernet (PoE, 802.11af). Hierfür wird laut Lancom ein spezieller Power-Injector gebraucht, der aber beiliegt. Der Injector darf bis zu 100 Meter entfernt installiert sein. Ein normaler PoE-Switch kann das Gerät nicht mit Strom versorgen.

Mit der Heizung gegen den Winter

Der Access Point ist ziemlich robust. Er darf im Temperaturbereich zwischen -30 und + 65 Grad Celsius eingesetzt werden. Vor allem im unteren Temperaturbereich kommt normale Technik gar nicht erst in den Betrieb. Zum Vergleich: Die meisten Endkundengeräte sind nur für den Temperaturbereich 0 bis 35 Grad Celsius spezifiziert. Aber auch Lancoms Access Point kommt nicht ohne Hilfe bei Frost in den Betrieb. Eine eingebaute Heizung hält den AP auf einer Temperatur, mit der er arbeiten kann. Sollte es zu warm werden, soll eine eingebaute Kühlung für niedrige Temperaturen sorgen.

Außerdem entspricht es der Schutzart IP66, ihm kann also weder Staub noch starker Regen etwas anhaben. Nur untertauchen darf der OAP-382 nicht.

Diese Robustheit hat allerdings ihren Preis. Stolze 2.700 Euro müssen Interessenten pro AP ungefähr investieren. Er soll im Mai 2012 bereits im Handel verfügbar sein. Zum Lieferumfang gehören der PoE-Injector, diverse Antennenkabel und -adapter sowie vier Dual-Band-Antennen. Lancom verspricht eine lange Produktunterstützung durch Firmwareupdates, inklusive neuer Funktionen. Die Garantiezeit beträgt drei Jahre. Weitere Informationen gibt es im PDF-Datenblatt.



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Livius 02. Mai 2012

ein industriegerät deshalb teuer.... was neu ist das einzigste was mir auffällt wäre der...

Anonymer Nutzer 01. Mai 2012

im vergleich zu anderen Herstellern, die das Gleiche bieten ist er teuer.


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