Abo
  • Services:

Lanai: LLVM integriert Code für Google-Prozessor

Für welche Zwecke genau Google seinen eigenen Prozessor mit dem Namen Lanai pflegt, ist nicht klar. Code zur Unterstützung der Hardware ist nun dennoch in das LLVM-Projekt eingepflegt worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Was Lanai genau macht, weiß nur Google. LLVM integriert trotzdem Code dafür.
Was Lanai genau macht, weiß nur Google. LLVM integriert trotzdem Code dafür. (Bild: LLVM)

Obwohl der Prozessor mit dem Codenamen Lanai nicht öffentlich verfügbar ist und ausschließlich von Google für interne Aufgaben verwendet wird, verfügt das LLVM-Projekt nun dafür über ein Backend. Der Code ist in den Hauptzweig von LLVM übernommen worden, was angesichts der wenigen Informationen zu Lanai bemerkenswert ist.

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Technologie GmbH, Mönsheim
  2. Robert Bosch GmbH, Hildesheim

Schließlich würden wohl nicht viele Entwicklergemeinschaften Beiträgen für Hardware zustimmen, welche nur einem einzigen Unternehmen zur Verfügung steht. Bedenken wie die in diesem Fall nur sehr schwere Überprüfbarkeit des Codes oder den erhöhten Pflegeaufwand konnten die beteiligten Google-Entwickler allerdings ausräumen.

So werden die Google-Mitarbeiter selbst künftig für die Codezweige verantwortlich sein. Aufgrund der Modularität von LLVM sind von der Integration des Lanai-Backens keine weiteren Bestandteile des Projekts betroffen. Gegen die Anfang Februar dieses Jahres erstmals vorgeschlagene Aufnahme sprachen aus Sicht der LLVM-Entwickler deshalb hauptsächlich formale Gründe wie fehlende Tests, die nachgereicht worden sind. Die recht kurze Diskussionsphase spricht auch für vergleichsweise wenige Probleme mit dem Code.

Bei Lanai handelt es sich um einen 32-Bit-Prozessor mit 32 Registern ohne Unterstützung für Gleitkommaoperationen mit einem Fokus auf parallelisierte Berechnungen. Die Entwicklung des LLVM-Backends dient nach eigenen Angaben vor allem dem Kompilieren von C-Code. Da der Code nun im Hauptzweig von LLVM enthalten ist, wird die dauerhafte Pflege des Compilercodes für die Google-Entwickler wohl etwas einfacher.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate kaufen
  2. 1.099€
  3. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  4. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Salzbretzel 30. Mär 2016

+1 Ich habe jetzt nur GCC, ECJ, Delphi und noch einen mit M im Kopf (dessen Namen ich...


Folgen Sie uns
       


Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live

Mit Command & Conquer Rivals wollte sich die Golem.de-Community so gar nicht anfreunden, da haben Anthem und Unraveled Two mehr überzeugt.

Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Lieferflatrate Otto Up: Otto ist chancenlos gegen Ebay und Amazon
Lieferflatrate Otto Up
Otto ist chancenlos gegen Ebay und Amazon

Der Versandhändler Otto bietet neuerdings eine Lieferflatrate an und will so mit Amazon und Ebay mithalten. Die Otto Up genannte Option enttäuscht uns aber mit zu vielen Einschränkungen.
Eine Analyse von Ingo Pakalski


    Alte gegen neue Model M: Wenn die Knickfedern wohlig klackern
    Alte gegen neue Model M
    Wenn die Knickfedern wohlig klackern

    Seit 1999 gibt es keine Model-M-Tastaturen mit IBM-Logo mehr - das bedeutet aber nicht, dass man keine neuen Keyboards mit dem legendären Tippgefühl bekommt: Unicomp baut die Geräte weiterhin. Wir haben eines der neuen Modelle mit einer Model M von 1992 verglichen.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
    2. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
    3. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard

    Smarte Lautsprecher im Test: JBL spielt Apples Homepod gleich doppelt an die Wand
    Smarte Lautsprecher im Test
    JBL spielt Apples Homepod gleich doppelt an die Wand

    Käufer smarter Lautsprecher müssen sich nicht mehr mit bassarmem bescheidenen Klang abfinden. Wer bei anderen Herstellern als Amazon und Google guckt, findet Geräte, die auch Apples Homepod übertreffen.
    Ein Test von Ingo Pakalski und Tobias Költzsch

    1. Blast und Megablast Alexa-Lautsprecher erhalten Spotify-Sprachsteuerung
    2. JBL Link 500 Homepod-Konkurrent verspricht tiefen Bass
    3. Smarte Lautsprecher Alexa ist beliebter als Google Assistant

      •  /