Lanai: LLVM integriert Code für Google-Prozessor

Für welche Zwecke genau Google seinen eigenen Prozessor mit dem Namen Lanai pflegt, ist nicht klar. Code zur Unterstützung der Hardware ist nun dennoch in das LLVM-Projekt eingepflegt worden.

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Was Lanai genau macht, weiß nur Google. LLVM integriert trotzdem Code dafür.
Was Lanai genau macht, weiß nur Google. LLVM integriert trotzdem Code dafür. (Bild: LLVM)

Obwohl der Prozessor mit dem Codenamen Lanai nicht öffentlich verfügbar ist und ausschließlich von Google für interne Aufgaben verwendet wird, verfügt das LLVM-Projekt nun dafür über ein Backend. Der Code ist in den Hauptzweig von LLVM übernommen worden, was angesichts der wenigen Informationen zu Lanai bemerkenswert ist.

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Schließlich würden wohl nicht viele Entwicklergemeinschaften Beiträgen für Hardware zustimmen, welche nur einem einzigen Unternehmen zur Verfügung steht. Bedenken wie die in diesem Fall nur sehr schwere Überprüfbarkeit des Codes oder den erhöhten Pflegeaufwand konnten die beteiligten Google-Entwickler allerdings ausräumen.

So werden die Google-Mitarbeiter selbst künftig für die Codezweige verantwortlich sein. Aufgrund der Modularität von LLVM sind von der Integration des Lanai-Backens keine weiteren Bestandteile des Projekts betroffen. Gegen die Anfang Februar dieses Jahres erstmals vorgeschlagene Aufnahme sprachen aus Sicht der LLVM-Entwickler deshalb hauptsächlich formale Gründe wie fehlende Tests, die nachgereicht worden sind. Die recht kurze Diskussionsphase spricht auch für vergleichsweise wenige Probleme mit dem Code.

Bei Lanai handelt es sich um einen 32-Bit-Prozessor mit 32 Registern ohne Unterstützung für Gleitkommaoperationen mit einem Fokus auf parallelisierte Berechnungen. Die Entwicklung des LLVM-Backends dient nach eigenen Angaben vor allem dem Kompilieren von C-Code. Da der Code nun im Hauptzweig von LLVM enthalten ist, wird die dauerhafte Pflege des Compilercodes für die Google-Entwickler wohl etwas einfacher.

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