Abo
  • Services:

Vier Stacks schaffen 1 TByte pro Sekunde

Wie weit die Cluster bei Intel wiederum unterteilt sind, hat das Unternehmen noch nicht angegeben. Es ist also möglich, dass ein Processing Cluster nicht nur aus einer Ansammlung von ALUs oder anderen Rechenwerken besteht, sondern nur die übergeordnete Einheit für ein weiter verschachteltes System ist. Solche Angaben sind erst zum Marktstart in der zweiten Hälfte des Jahres 2017 zu erwarten, wenn Lake Crest erscheinen soll. Noch davor, und zwar bis zur Mitte dieses Jahres, sollen Projektkunden erste Muster des Chips erhalten. Er wird sich dann auf einer PCIe-3.0-Karte befinden, denn das Interface dafür ist im Blockdiagramm genannt.

Stellenmarkt
  1. TeamViewer GmbH, Göppingen
  2. Polytec GmbH, Waldbronn

Ebenso klar ist, dass Intel wie bei manchen modernen Grafikkarten den Prozessor selbst zusammen mit dem HBM2-Stapeln auf einen Interposer packt. Diese Mini-Platinen sind derzeit der einzige Weg, die Signalwege kurz zu halten und die Takte zwischen den Modulen hoch. Samsung und SK Hynix haben für ihre HBM2-Stapel bis zu 2 GHz Takt genannt. Das ergibt 256 GByte pro Sekunde für jedes Modul, und damit für die vier Stapel von Lake Crest das Terabyte pro Sekunde. 8Hi-Stacks mit 8 GByte listet bisher aber noch keiner der beiden Hersteller.

  • Links der vermeintliche Die-Shot von Lake Crest, es handelt sich aber um einen Haswell-EP (Foto: Nico Ernst)
  • Die 8 Terabit pro Sekunde ergeben sich durch vier HBM2-Stapel (Foto: Nico Ernst)
  • Ein Speicherkanal für jede Recheneinheit (Foto: Nico Ernst)
  • Blockdiagramm von Lake Crest mit zwölf Rechenwerken (Foto: Nico Ernst)
  • Intels Roadmap für AI-Beschleuniger (Foto: Nico Ernst)
Blockdiagramm von Lake Crest mit zwölf Rechenwerken (Foto: Nico Ernst)

Nicht nur die Hardware soll die schnelle Verteilung von Rechenoperationen beschleunigen, sondern auch die Benutzung neuer Datentypen. Intel spricht statt von Floating Point (FLOP) von Flex Point. Das deutet an, dass vielleicht die Genauigkeit der Berechnung sich flexibel skalieren lässt, und zwar ohne die Berechnung neu zu beginnen. Was hinter Flex Point genau steckt, hat sich Intel bis zum Marktstart aufgespart. Raveen Nao gab aber an, dass sich durch die Technik die Parallelität verzehnfachen ließe.

Der Ingenieur und Neuro-Doktor sagte nach seinem Vortrag auf Nachfragen, dass Lake Crest der "most dense chip" werden solle. Ob diese Packdichte sich auf die Zahl der Transistoren auf einem Die oder auf die Rechenleistung pro Die bezieht, ließ Nao offen. Ebenso erwähnte er nicht, dass Intel vorhabe, so viel Bandbreite und Rechenleistung zu einer Grafikkarte zu machen.

Das sollte auch einmal Larrabee werden, der sich inzwischen aber mit den Knights Landing als Beschleuniger für Supercomputer etabliert hat. Bei Lake Crest will Intel dem bisherigen Stand zufolge nicht den Universalbeschleuniger bauen, sondern eine dedizierte Lösung für künstliche Intelligenz.

 Lake Crest: Intels Terminator-Chip mit Terabyte-Bandbreite
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 219,00€ im PCGH-Preisvergleich
  2. Für 150€ kaufen und 75€ sparen
  3. 499€ (Bestpreis!)
  4. 64,90€ für Prime-Mitglieder (Vergleichspreis 72,88€)

Neuro-Chef 04. Feb 2017

Nein, aber des Golems Forum kürzt Links und eingebundene Bilder auf eine IMHO ziemlich...

xmaniac 03. Feb 2017

...aber die letzten Versuche etwas mit den Hochleistungs GPUs gleichzusetzen endeten...

m.lettrich 03. Feb 2017

Also was ich hier sehe ist eine Konsequente Entwicklung eines Produkts für hohen...

Anonymer Nutzer 03. Feb 2017

Dann schick mir bitte einen anatomisch korrekten TX. Danke :-p

Grisu__ 02. Feb 2017

Im ersten Bild links (Bildunterschrift "WORKLOAD OPTIMIZED HARDWARE"). Da sieht man sehr...


Folgen Sie uns
       


Pocophone F1 - Test

Das Pocophone F1 gehört zu den günstigsten Topsmartphones auf dem Markt - nur 330 Euro müssen Käufer für das Gerät bezahlen. Dafür bekommen sie eine Dualkamera und einen Snapdragon 845. Wer mit ein paar Kompromissen leben kann, macht mit dem Smartphone nichts falsch.

Pocophone F1 - Test Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Life is Strange 2 im Test: Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
Life is Strange 2 im Test
Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Keine heile Teenagerwelt mit Partys und Liebeskummer: Allein in den USA der Trump-Ära müssen zwei Brüder mit mexikanischen Wurzeln in Life is Strange 2 nach einem mysteriösen Unfall überleben. Das Adventure ist bewegend und spannend - trotz eines grundsätzlichen Problems.
Von Peter Steinlechner

  1. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

    •  /