Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Ladestationen: Tesla erhöht Supercharger-Preise wieder

Die steigenden Strompreise führen zu höheren Preisen an Teslas Superchargern. Die Kilowattstunde kostet in Deutschland nun 58 Cent.
/ Andreas Donath
33 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Tesla-Supercharger (Bild: Andreas Donath)
Tesla-Supercharger Bild: Andreas Donath

Tesla-Fahrer entkommen steigenden Mobilitätskosten nicht: Der Preis an deutschen Tesla-Superchargern steige auf bis zu 58 Cent/kWh, berichtete Teslamag(öffnet im neuen Fenster) . Erst vor einem Monat hatte Tesla die Gebühren in Deutschland auf bis zu 52 Cent pro Kilowattstunde angehoben.

Noch Anfang 2022 verlangte Tesla weniger als 50 Cent/kWh. Die weiteren Preiserhöhungen erfolgten Anfang März 2022 und im April 2022.

Tesla ist damit teurer als das Schnellladenetz von EnBW. Dort werden von Kunden ohne Vertrag 55 Cent verlangt. Wer einen Vertrag abschließt und eine Grundgebühr zahlt, muss 46 Cent pro kWh plus 6 Euro monatlich bezahlen. Ionity hält seinen Preis von 79 Cent pro kWh – ohne Vertrag. Wer als Vielfahrer bei Ionity monatlich rund 18 Euro zahlt, bekommt die Kilowattstunde für 35 Cent,

Tesla begründete seine Preisentscheidungen nicht, doch der Preis an den Strombörsen ist seit Ausbruch des Angriffskriegs auf die Ukraine massiv gestiegen. Tesla will nach Aussage von Chef Elon Musk eine Bruttomarge auf den verkauften Strom in Höhe von 30 Prozent generieren. Das macht Preiserhöhungen aktuell zur Pflicht.

Seit Mitte Februar 2022 erzielte Tesla bei der Öffnung seiner Ladeinfrastruktur für Fremdfabrikate Fortschritte. Nachdem zunächst nur an einigen Teststandorten in den Niederlanden, Norwegen und Frankreich Elektroautos anderer Marken geladen werden konnten, ist das Supercharger-Netzwerk in den Niederlanden nun offen für alle. Was die einzelne Kilowattstunde kostet, hängt für Nicht-Tesla-Fahrer von verschiedenen Faktoren ab.

Die Preise berücksichtigen laut App "die zusätzlichen Kosten, die anfallen, um das Laden einer Vielzahl von Fahrzeugen zu unterstützen, sowie die notwendigen Anpassungen unserer Standorte, um diese Fahrzeuge aufzunehmen. Die Tarife variieren je nach Standort, und Sie können die Ladegebühren in der Tesla App abrufen."


Relevante Themen