Ladestationen: Tesla erhöht Supercharger-Preise deutlich

Tesla hebt die Preise für das Laden an seinen Superchargern deutlich an. Warum Tesla die Strompreise spürbar erhöht, ist nicht bekannt. Bereits Anfang 2021 wurden in Deutschland die Preise für das Laden von 0,35 auf 0,36 Euro pro Kilowattstunde (kWh) erhöht, im Mai dann auf 37 Eurocent. Nun werden 40 Eurocent verlangt. Damit liegt die Erhöhung seit Anfang des Jahres bei 12,5 Prozent. So stark sind die Strompreise in Deutschland nicht gestiegen.
Im Jahr 2020 kostete eine Kilowattstunde Strom in Deutschland für Endkunden durchschnittlich 31,81 Cent, wie das Portal CO2online(öffnet im neuen Fenster) berichtet. Im Vorjahr lag der Preis bei 30,43 Cent. Somit wurde der Strom um knapp 5 Prozent teurer. Für 2021 hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) einen vorläufigen Strompreis von 31,89 Cent pro Kilowattstunde errechnet. Dies gilt für Endkunden, Großabnehmer zahlen teils deutlich weniger.
Der neue Preis ist auf dem Display der Teslas zu sehen, an den Ladesäulen steht er nicht.
Tesla folgt mit einiger Verzögerung einem Trend, der auch bei anderen Ladesäulen zu beobachten ist. Das Laden wird kontinuierlich immer teurer. EnBW erhöhte den Strompreis auf 46 Cent von vorher 39 Cent pro kWh. So gesehen sind Teslas Strompreise immer noch recht günstig.
Tesla will künftig seine Ladesäulen auch für Dritthersteller öffnen . Was die Kunden dann zahlen müssen , die keinen Tesla besitzen, ist nicht bekannt.



