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Ladesäulen: Kartellamt befragt Anbieter von Ladeinfrastruktur

Das Bundeskartellamt treibt die Untersuchungen zur Ladeinfrastruktur voran. Um Missstände zu beheben, sollen nur die Ladesäulenanbieter Auskunft geben.

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An den Ladesäulen von Ionity gibt es große Preisunterschiede.
An den Ladesäulen von Ionity gibt es große Preisunterschiede. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Das Bundeskartellamt will mit Hilfe umfangreicher Fragebögen Wettbewerbsprobleme bei der Ladeinfrastruktur aufdecken. Ein Sprecher der Bonner Wettbewerbsbehörde bestätigte auf Nachfrage einen Bericht des Spiegel (Paywall), wonach in den vergangenen Tagen entsprechende Fragenkataloge "an sehr viele verschiedene Stakeholder" verschickt worden seien. Das Kartellamt hatte die Untersuchung im Juli 2020 eingeleitet.

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Laut Spiegel gingen die Fragebögen unter anderem an größere Ladenetzbetreiber wie Eon, EnBW, aber auch an viele Stadtwerke und regionale Stromversorger. Sie sollen demnach detaillierte Informationen von den genauen Standorten der Ladesäulen über beanspruchte Fördermittel bis hin zu den berechneten Strompreisen und Abrechnungsmodalitäten bei Wettbewerbern übermitteln.

Die Behauptung des Spiegel, wonach die Untersuchung nun ausgeweitet werde, trifft jedoch nicht zu. Das Bundeskartellamt hatte bereits im Juli mitgeteilt, in der zweiten Phase der Untersuchung "vertiefte Ermittlungen" vorzunehmen, "die insbesondere auch Fragen des Zugangs von Mobilitätsdienstleistern und Ladekunden zu den Ladesäulen abdecken".

Unklare Kosten für das Laden von Elektroautos sind für viele Ladesäulen-Nutzer ein Ärgernis. Denn an den Ladesäulen gibt es keine Angaben darüber, wie viel der Strom bei Nutzung einer bestimmten Ladekarte oder App kostet. Große Preisunterschiede können vor allem durch die unterschiedlichen Roaming-Gebühren der Anbieter entstehen, die insbesondere im Ausland beträchtlich sein können.

Elektromobilität: Theorie und Praxis zur Ladeinfrastruktur (de-Fachwissen)

Dem Spiegel-Bericht zufolge hat die Bundesnetzagentur schon im Dezember 2020 einen 70-seitigen Beschluss vorgelegt, in dem die technischen, juristischen und finanziellen Modalitäten für eine Durchleitung von Strom fremder Anbieter an Ladesäulen erstmals genau definiert würden. Davon könnten dann Stromanbieter profitieren, die ihren Kunden auch den Strom für das Laden von Elektroautos verkaufen wollen.

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chefin 14. Apr 2021 / Themenstart

Also nehmen wir an, die laden das runter. Erheben Anklage wegen einiger...

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