Ladesäulen: Eloaded stellt mobile Schnelllader vor

Die Ladesäulen sollen schnelles Laden von Elektroautos auf der Wiese ermöglichen.

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Moibler Lader von Eloaded: Laden bei Veranstaltungen, Testen der künftigen Infrastruktur
Moibler Lader von Eloaded: Laden bei Veranstaltungen, Testen der künftigen Infrastruktur (Bild: Eloaded)

Mobile Schnelllader für Veranstaltungen bietet das Unternehmen Eloaded an. Sie können beispielsweise auf einem Parkplatz im Grünen aufgestellt werden und laden mit mehr Leistung als viele fest installierte Ladestationen.

Die Ladesysteme sind würfelförmig mit einer Kantenlänge von etwa einem Meter. An einem solchen Würfel können zwei Fahrzeuge geladen werden. Den Strom bezieht der Lader aus dem konventionellen Mittel- oder Niederspannungsnetz. Der Lader kann bis zu sieben Kilometer vom Anschluss entfernt aufgestellt werden.

Geladen wird mit bis zu 420 Kilowatt

Ein Standardmodul bietet eine Ladeleistung von maximal 420 Kilowatt, wie Eloaded mitteilt. Es sollen sogar 500 Kilowatt möglich sein.

Die Lader sind für temporäre Anwendungen gedacht. Ist eine stationäre Ladestation beispielsweise durch eine Baumaßnahme nicht verfügbar, könnte ein solcher Würfel Ersatz bieten. Auch könnten sie bei Veranstaltungen wie Rennen oder Festivals aufgestellt werden oder oder aber in Spitzenzeiten wie der Urlaubssaison die bestehende Ladeinfrastruktur ergänzen.

Die Lader können auf der Wiese aufgestellt werden

Vorteil des Systems ist es den Angaben zufolge, dass es keine festen Untergrund braucht wie beispielsweise ein Lkw-Anhänger: Porsche hat mehrere Auflieger mit einem 2,1-Megwawattstunden-Akku gebaut, an denen auf Veranstaltungen der Elektrosportwagen Porsche Taycan geladen wird.

Eine andere mögliche Anwendung sind laut Eloaded Feldtests für eine Infrastruktur: Ein Flottenbetreiber wie ein Busunternehmen kann mit den mobilen Ladern testen, wie die Infrastruktur beschaffen sein muss, damit der Betrieb reibungslos ablaufen kann. Erst wenn das klar ist, werden feste Lader installiert. Eine Kommune schließlich kann damit herausfinden, wo geeignete Aufstellungsorte für öffentliche Ladesäulen sind.

Die Lader werden verkauft oder vermietet

Eloaded sieht zwei Geschäftsmodelle für seine Systeme: Entweder sie werden verkauft oder vermietet. Das Unternehmen aus Neusäß bei Augsburg will dabei als Full-Service-Provider auftreten. Das bedeutet, dass es die Lader nicht nur liefert, installiert und wartet, sondern auch die Verhandlungen mit dem Energieversorger übernimmt.

Die Lader können ab sofort bestellt werden und stehen ab Mai zur Verfügung. Ein Referenzprojekt ist bereits geplant: Eine große europäische Rennserie wird ihre Veranstaltungen in diesem Jahr mit den mobilen Ladelösungen ausstatten. Es wird laut Eloaded die erste Rennserie sein, die ihre Fahrzeuge vollständig mit Ökostrom lädt.

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