Ladengeschäfte: Online-Elektronikhändler Coolblue expandiert in Deutschland

Der niederländische Online-Elektronikhändler Coolblue will in Deutschland stark werden. "Wir nehmen uns den deutschen Markt Stadt für Stadt vor" , sagte Coolblue-Chef Pieter Zwart der Zeitung Welt am Sonntag. Weitere Gründer sind Paul de Jong und Bart Kuijpers.
Zusätzlich zu dem ersten Ladengeschäft in Düsseldorfs Kö-Bogen II sei eine weitere Expansion in Nordrhein-Westfalen geplant. Weitere Bundesländer könnten folgen. Man suche in Nordrhein-Westfalen in Innenstädten nach Standorten mit rund 1.000 Quadratmeter Verkaufsfläche.
Der Online-Händler hatte im Juli 2021 die Eröffnung seiner ersten Filiale in Deutschland angekündigt und 40 Beschäftigte eingestellt. Kunden erhalten dort über 1.000 Elektronikprodukte.
Coolblue: Umsatz von 2 Milliarden Euro
Das Unternehmen ist in den Niederlanden, Belgien und Deutschland tätig und verfügt über 15 Ladengeschäfte. Im Jahr 2020 erzielte Coolblue einen Umsatz von 2 Milliarden Euro bei einer EBITDA von 114 Millionen Euro. Zum Vergleich: Amazon erwirtschaftete(öffnet im neuen Fenster) im Jahr 2020 einen Jahresumsatz von 386,1 Milliarden US-Dollar. Mit der Eröffnung stellte Coolblue den Aufbau der eigenen Infrastruktur in Deutschland mit seinem eigenen Liefer- und Montageservice CoolblueLiefert, dem Fahrrad-Lieferdienst CoolblueRadelt, Kundenservice und einigen Läden fort.
Zwart erklärte zu der Eröffnung: "Wenn Kunden einen neuen Fernseher brauchen, möchten sie ihn zuerst testen. Wenn sie nach einem neuen Kopfhörer suchen, wollen sie ihn zuerst ausprobieren und sehen, wie er aussieht, wenn sie ihn tragen. Noch vor Ende des Jahres wird dies auch in Deutschland in unserem größten Store möglich sein. Diese Filialeröffnung ist erst der Anfang: Wir planen, weitere Geschäfte zu eröffnen."



