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Laden ohne Karte: Aral testet Plug & Charge an Ladesäulen

Anstelle von Ladekarten soll künftig Plug & Charge an Arals Schnellladern eingesetzt werden. Das Elektroauto zahlt bei dieser Technik selbst.
/ Andreas Donath
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Schnellladesäule von Aral (Bild: Aral)
Schnellladesäule von Aral Bild: Aral

Aral will bis Ende 2021 die Plug & Charge-Funktion an seinen Schnellladesäulen einführen ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ). Dann kann auf Ladekarten verzichtet werden, sofern das Fahrzeug die Technik unterstützt.

Unter Plug & Charge wird die direkte Kommunikation zwischen Elektroauto und Ladesäule verstanden. Apps oder Ladekarten werden überflüssig. Die Abrechnung erfolgt über die im Fahrzeug hinterlegte Zahlungsmethode.

Aral testete die Technik zusammen mit den Unternehmen Alpitronic, Hastobe und Hubject an einer Ladestation bei Stuttgart.

Die Methode ist mit der Norm ISO 15118 standardisiert. Die Daten werden verschlüsselt übertragen und sollen so vor Missbrauch geschützt sein. Mit der Technik ist beispielsweise der Porsche Taycan kompatibel . Auch der Smart EQ Fortwo/Forfour funktioniert mit Plug & Charge.

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Unter dem neuen Namen Aral Pulse sollen bis zum Jahresende 500 Ladepunkte mit bis zu 350 Kilowatt Ladeleistung an mehr als 120 Aral-Tankstellen in Betrieb sein. Von den 120 Standorten sollen sich rund 40 in Norddeutschland, 40 in Westdeutschland, 25 in Ostdeutschland und 20 in Süddeutschland befinden. Rein rechnerisch sind demnach vier Ladepunkte pro Standort vorgesehen.

Das Laden kostet bei Aral Pulse 0,69 Euro pro Kilowattstunde(öffnet im neuen Fenster) .


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