• IT-Karriere:
  • Services:

Ladekabel: Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York

Die Stadt New York will mit moderner Technik den Klimaschutz verbessern. In einem internationalen Wettbewerb konnte ein Berliner Startup mit seinem Ladekonzept für Elektroautos überzeugen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Ladestecker von Ubitricity
Der Ladestecker von Ubitricity (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Berliner Unternehmen Ubitricity kann sein Ladesystem für Elektroautos nun auch in New York ausführlich testen. Wie das Büro des New Yorker Bürgermeisters Bill de Blasio am Montag mitteilte, gewann das Startup mit seinem Konzept einen erstmals ausgelobten Klimaschutz-Wettbewerb. Dabei ging es darum, mit technischen Lösungen die Ladeinfrastruktur zu verbessern und den Einsatz von Elektroautos im Stadtgebiet zu beschleunigen.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG, Bühl
  2. medneo GmbH, Berlin

Ubitricity hat in den vergangenen Jahren ein Ladesystem entwickelt, mit dem Straßenlaternen ohne großen Aufwand zu Ladepunkten umgerüstet werden können. Mit einem speziellen Ladekabel, in das ein geeichter Zähler integriert ist, kann ein Auto die Steckdose in der Laterne freischalten und den Verbrauch direkt mit dem Stromanbieter abrechnen. Ein solcher Ladepunkt ist deutlich günstiger als eine Wallbox oder Ladesäule mit eigener Abrechnungsfunktion. Auf diese Weise hat Ubitricity in London schon ganze Straßenzüge ausgestattet. Der Nachteil: Steckdosen an Laternen ermöglichen nur einphasiges Laden mit bis zu 3,7 Kilowatt.

Mehrjähriges Pilotprojekt möglich

Das Konzept könne dazu beitragen, "dass New York City seine Klimaziele erreicht, indem es die Bedürfnisse von Elektroautofahrern auf ganz einfache Art und Weise erfüllt", hieß es zur Begründung. An dem Wettbewerb in New York nahmen mehr als 30 Firmen teil. Dazu zählte unter anderem das Unternehmen Wave aus Salt Lake City, das eine Infrastruktur für drahtloses Laden aufbauen möchte, oder Volta Charging aus San Francisco, das ein Sponsorsystem für kostenloses Laden von Elektroautos aufbauen will.

Dem Bürgermeister-Büro zufolge erhielten die sechs Finalisten ein Preisgeld von jeweils 13.000 US-Dollar. Wichtiger jedoch für Ubitricity: Nach Angaben des Unternehmens will die Stadt kurzfristig die Möglichkeit eines mehrjährigen Pilotprojektes in allen fünf New Yorker Bezirken prüfen. Bereits im Juni 2018 sei eine erste Testinstallation in New York vorgenommen worden.

In Berlin hat Ubitricity bereits mehr als zwei Dutzend Ladepunkte installiert. Allerdings sind diese schwer zu nutzen, da der Senat für das System keine Parkplätze reservieren will. Die zuständige Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hatte auf Anfrage von Golem.de im vergangenen Juni mitgeteilt: "Wir stimmen ab, ob und welche Straßenlaternen als Ladesäulen in Frage kommen. Wichtig ist uns dabei, dass keine proprietären Systeme entstehen, sondern dass alle Nutzerinnen und Nutzer die Ladesäulen - ob in Laternen, ob als Ladesäule im öffentlichen oder im halb-öffentlichen Raum - nutzen können."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,32€
  2. 4,25€
  3. 25,99€

vbot 15. Aug 2018

Neuer Tag, Hirn an! Ich finde immer noch alles o.g. unsexy und bin davon überzeugt, dass...


Folgen Sie uns
       


Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test

Der Fire TV Cube ist mehr als ein Fire-TV-Modell. Er kann auf Zuruf gesteuert werden und wir zeigen im Video, wie gut das gelöst ist.

Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test Video aufrufen
Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  2. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad
  3. Apex Pro im Test Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Film: Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten
Film
Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten

Drachen löschen die Menschheit fast aus, Aliens löschen die Menschheit fast aus, Monster löschen die Menschheit fast aus: Das Jahr 2020 ist in Spielfilmen nicht gerade heiter.
Von Peter Osteried

  1. Alien Im Weltall hört dich keiner schreien
  2. Terminator: Dark Fate Die einzig wahre Fortsetzung eines Klassikers?
  3. Gemini Man Überflüssiges Klonexperiment

    •  /