Konsequenter gegen Ladesäulen-Blockierer vorgehen

Das betrifft beispielsweise die Installation von Ladeinfrastruktur in gemeinschaftlich genutzten Tiefgaragen. Oder auch das Abschleppen von Fahrzeugen, die eine öffentliche Ladesäule blockieren.

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Zwar ist das Falschparken vor Ladesäulen inzwischen deutlich teurer geworden. Doch das bringt wenig, wenn die Kommunen die Parkplätze nicht kontrollieren. So steht vor der Ladesäule in der Nähe der Golem.de-Redaktion schon seit Tagen ein Tesla Model 3 mit abgestecktem Ladekabel. Unbekannte haben schon kleine Steine auf dem Dach angehäuft, aber ein Strafzettel findet sich nirgends.

Schnellladenetz ausbauen

Inwieweit ein Ladegipfel an dieser Situation etwas ändern kann, ist unklar. Den "einen" konkreten Plan gibt es sicherlich nicht, zumal die Bundesregierung erst vor zwei Jahren einen ambitionierten Masterplan Ladeinfrastruktur vorstellte. Darüber hinaus wurde im Mai 2021 das Schnellladegesetz beschlossen, zu dem die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur vor wenigen Tagen die zweite Ausschreibung gestartet hat. Damit sind zusammen 1.100 Standorte ausgeschrieben worden.

Vor allem der Ausbau des Schnellladenetzes scheint vonnöten, um lange Ladepausen unterwegs zu vermeiden. So kommt es laut Berichten von Elektroautofahrern inzwischen schon vor, dass sämtliche acht Ladesäulen einer Ionity-Station belegt sind. Das ist uns auf unseren Testfahrten in diesem Jahr zwar noch nicht passiert, ist aber angesichts der steigenden Zulassungszahlen nicht anders zu erwarten.

Noch viel zu erledigen

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Innerstädtisch könnten Schnellladesäulen ebenfalls eine gute Lademöglichkeit für Fahrer darstellen, die über keine eigene Wallbox verfügen. Allerdings nur dann, wenn zu hohe Strompreise auf die Dauer das Laden nicht wesentlich teurer als Tanken machen. Während der Staat die Anschaffung einer Wallbox mit 900 Euro unterstützt hat, werden Elektroautofahrer ohne Wallbox durch die hohen Strompreise zusätzlich belastet.

Beim Ausbau der privaten und öffentlichen Ladeinfrastruktur gibt es in der Tat noch viel zu erledigen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass bis zum Jahr 2030 laut Koalitionsvertrag 15 Millionen Elektroautos unterwegs sein sollen. Allerdings stellen sich die Aufgaben für die einzelnen Sektoren wie Wohnungswirtschaft, Energieversorger, Kommunen und Tankstellen sehr unterschiedlich dar. Es braucht daher sehr viele Ladegipfel und Pläne, um diese Probleme in den kommenden Jahren lösen zu können.

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 Ladeinfrastruktur: Was bringt ein "Ladegipfel" für die Elektromobilität?
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Schn.99 28. Jan 2022

Meiner Meinung nach ganz klar ein Versäumnis der Automobilhersteller und nicht der...

fabiwanne 02. Jan 2022

Das ist Unsinn der größte Anbieter in Europa dürfte EVBox mit 25000 Säulen in der EU und...

fabiwanne 02. Jan 2022

Ein übliches E-Auto steht >8h pro Tag an der Ladesäule. Das liegt daran, dass a) kein...

Niaxa 01. Jan 2022

AKWs tun dem Klima nicht weh. Die hätte man laufen lassen sollen, bis bezahlbare...



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