• IT-Karriere:
  • Services:

Ladegerät Atom: Das Fahrrad lädt den Smartphone-Akku

Atom ist ein Ladegerät für mobile Geräte wie Smartphones. Den Ladestrom erzeugt der Nutzer selbst - beim Fahrradfahren.

Artikel veröffentlicht am ,
Ladegerät Atom: abnehmbarer Akku
Ladegerät Atom: abnehmbarer Akku (Bild: Siva Cycles)

Einen elektrischen Generator am Fahrrad kennen die meisten Radler: Ein Dynamo speist an vielen Fahrrädern die Vorder- und Rückleuchte. Warum so nicht auch elektrischen Strom für andere Anwendungen gewinnen, fragten sich David Delcourt und Aaron Latzke und haben einen Dynamo mit Akku für das Fahrrad konstruiert.

  • Das Fahrradladegerät Atom lädt den Akku eines Mobilgeräts... (Foto: Siva Cycles)
  • ... sowie einen abnehmbaren. (Foto: Siva Cycles)
  • Der lädt dann ein Mobilgerät in der Pause. (Foto: Siva Cycles)
  • Blick in das Gehäuse, das wasserdicht ist. (Foto: Siva Cycles)
  • Atom wird am Hinterrad montiert. Die Montage sei einfach, sagen die Entwickler. (Foto: Siva Cycles)
  • Eine Elektronik sorgt dafür, dass die angeschlossenen Akkus bei hohem Tempo nicht gegrillt werden. (Foto: Siva Cycles)
Das Fahrradladegerät Atom lädt den Akku eines Mobilgeräts... (Foto: Siva Cycles)
Stellenmarkt
  1. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Berlin
  2. Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Eibenstock-Neidhardtsthal

The Atom heißt das System. Es besteht aus einem Dynamo, einer Steuerungseinheit und einem abnehmbaren Akku. Der Radler schließt vor dem Start sein mobiles Gerät an das Ladegerät und fährt los. Unterwegs werden der Akku des Gerätes und der des Atom durch die Rotation der Räder geladen.

Die Leistung, die der Dynamo bringt, ist indes nicht konstant. Entsprechend leuchten die Lampen je nach Fahrtgeschwindigkeit auch heller oder weniger hell. Atom liefert bei einer Geschwindigkeit von 4,8 km/h eine Leistung von 0,75 Watt, bei 16 km/h 3 Watt. Die maximale Leistung liegt bei 4,5 Watt und wird ab einer Geschwindigkeit von 24 km/h erreicht.

Schutz bei schneller Fahrt

Ein Akku mag solche Schwankungen nicht. Eine elektronische Steuereinheit sorgt deshalb dafür, dass das System konstant 5 Volt und 500 Milliampere liefert - das entspricht dem USB-2.0-Standard. Das mobile Gerät wird während der Fahrt an Atom angeschlossen und dann geladen. Es sorge auch dafür, dass das Mobilgerät beim Bergabfahren mit 50 km/h nicht gegrillt werde, schreiben die Entwickler.

Zusätzlich verfügt das Gerät über einen eigenen Akku mit einer Kapazität von 1.300 Milliamperestunden. Er wird geladen, wenn kein Mobilgerät am Atom hängt oder wenn der Akku des Mobilgeräts voll ist. Der Akku ist abnehmbar und kann unterwegs ein mobiles Gerät laden.

Wasserdichtes Gehäuse

Atom ist 19 x 7,6 cm groß, 3 cm dick und wiegt 300 Gramm. Das wasserdichte Gehäuse werde einfach auf die Achse des Hinterrades gesetzt, sagen die Entwickler. Das System könne an fast alle Fährräder angebaut werden. Ausnahme seien solche mit einer Rücktrittbremse.

Das System sei serienreif, erklären Delcourt und Latzke. Sie haben eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter initiiert. Ziel ist, bis zum 23. Mai 85.000 US-Dollar einzunehmen. Diese Summe brauchen die beiden, um die Serienfertigung vorzubereiten. Die Aussichten sind gut: Am Tag nach dem Start haben über 340 Interessenten bereits über 33.000 US-Dollar zugesagt.

Auslieferung im Herbst

Bei Kickstarter gibt es die Atoms ab 85 US-Dollar. Später will das von Delcourt und Latzke gegründete Unternehmen Siva Cycle das Ladegerät für 105 US-Dollar anbieten. Für den Versand ins Ausland kommen noch einmal 20 US-Dollar hinzu. Im November 2013 will Siva Cycle die ersten Atoms ausliefern.

Ein solches System eigne sich auch gut für die weniger entwickelte Welt. Delcourt und Latzke wollen deshalb für je zehn verkaufte Atoms einen spenden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Der Spatz 28. Apr 2013

Kauft man komplett mit Hohlkammerfelge. Ist dann natürlich kein Carbon 10g Teil sondern...

Der Spatz 28. Apr 2013

;-) Nabe - immer diese Rechtschreibkorrektur ;-)

TuX12 26. Apr 2013

...kommt mir das ganze sinnlos vor. Die meisten Fahrräder kommen heutzutage mit einem...

SoniX 26. Apr 2013

Und willst du auch sagen wieso oder soll ich jetzt selbst rausfinden was du mir mitteilen...

fratze123 26. Apr 2013

Nicht jeder ist auf Epo.


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen

Mit 864 Einzelteilen und rund 90 Minuten Bauzeit ist die Lego-ISS bei Weitem nicht so komplex wie ihr Vorbild.

Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen Video aufrufen
Mehrwertsteuersenkung: Worauf Firmen sich einstellen müssen
Mehrwertsteuersenkung
Worauf Firmen sich einstellen müssen

Wegen der Mehrwertsteuersenkung müssen viele Unternehmen in kürzester Zeit ihre Software umstellen. Alle möglichen Sonderfälle müssen berücksichtigt werden, der Aufwand ist enorm.
Von Boris Mayer

  1. Curevac Tesla baut mobile Moleküldrucker für Corona-Impfstoff
  2. Jens Spahn Bislang 300 Infektionsmeldungen über Corona-Warn-App
  3. Raumfahrt Vega-Raketenstart während Corona-Ausbruchs verschoben

Echo Auto im Test: Tolle Sprachsteuerung und neue Alexa-Funktionen
Echo Auto im Test
Tolle Sprachsteuerung und neue Alexa-Funktionen

Im Auto ist die Alexa-Sprachsteuerung noch praktischer als daheim. Amazon hat bei Echo Auto die wichtigsten Einsatzzwecke im Fahrzeug bedacht.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Echo Auto Amazon bringt Alexa für 60 Euro ins Auto
  2. Echo Flex mit zwei Modulen im Test Gut gedacht, mäßig gemacht
  3. Amazon Zahlreiche Echo-Modelle nicht mehr bis Weihnachten lieferbar

Laravel/Telescope: Die Sicherheitslücke bei einer Bank, die es nicht gibt
Laravel/Telescope
Die Sicherheitslücke bei einer Bank, die es nicht gibt

Ein Leser hat uns auf eine Sicherheitslücke auf der Webseite einer Onlinebank hingewiesen. Die Lücke war echt und betrifft auch andere Seiten - die Bank jedoch scheint es nie gegeben zu haben.
Ein Bericht von Hanno Böck

  1. IT-Sicherheitsgesetz Regierung streicht Passagen zu Darknet und Passwörtern
  2. Callcenter Sicherheitsexperte hackt Microsoft-Betrüger
  3. Sicherheit "E-Mail ist das Fax von morgen"

    •  /