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Lab126: Amazon entlässt in seiner Hardwaresparte

Nach dem Misserfolg seines Smartphones entlässt Amazon Entwickler in seinem geheimnisvollen Lab126. Dies sind die ersten Entlassungen in dem Bereich.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazons Fire Phone
Amazons Fire Phone (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Amazon entlässt erstmals Dutzende Entwickler in seiner Hardwaresparte Lab126. Das berichtet das Wall Street Journal aus informierten Kreisen. Betroffen sind Beschäftigte, die an dem Fire Phone gearbeitet haben. Die Entlassungen in den vergangenen Wochen sind Folge des Misserfolgs des Smartphones.

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Dies sind die ersten Entlassungen in der elfjährigen Geschichte des Lab126. Insgesamt arbeiten 3.000 Personen in dem Entwicklungszentrum. Die genaue Anzahl der Entlassungen ist wegen Geheimhaltungsvereinbarungen, die die Beschäftigten unterzeichnen müssen, nicht bekannt.

Amazon hat zudem Planungen für ein größeres Tablet im Lab126 gestoppt und den Bereich umstrukturiert: Zwei Hardwarebereiche wurden zusammengelegt. Im August wechselte Jon McCormack, Chief Technology Officer im Lab126 für den Bereich Devices, zu Google.

Amazon hat den Bericht nicht kommentiert.

Üblicherweise reinvestiert Amazon fast seine gesamten Erlöse in den Bau neuer Rechenzentren, Versandcenter sowie in Filmrechte für seine Amazon-Prime-Kunden und Eigenproduktionen. Im Juli 2015 sprach der Finanzchef des Konzerns erstmals über Ausgabenkontrollen. Der weltgrößte Onlinehändler hatte überraschend in seinem zweiten Quartal einen Gewinn von 92 Millionen US-Dollar (19 Cent pro Aktie) erwirtschaftet.

Amazon gründete das Lab126 im Jahr 2004 unter der Führung von Palm Computings Vice President Gregg Zehr im kalifornischen Sunnyvale. Die 1 und 26 im Namen stehen für A bis Z im Alphabet. Dort wurden erfolgreiche Produkte wie der Kindle-E-Book-Reader, das Fire TV und das Fire Tablet geschaffen. Insgesamt kamen aus dem Entwicklungszentrum über ein Dutzend Produkte. Die Geräte sind meist darauf zugeschnitten, die Nutzung der Amazon-Dienste und -Angebote zu steigern, was einige Entwickler unzufrieden macht, weil sie dies als Einschränkung empfinden. In Arbeit ist noch der Küchencomputer mit dem Arbeitstitel Kabinet, der Spracherkennung beherrscht und Bestellungen im Amazon-Shop annehmen kann.



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Carsten W 30. Aug 2015

"Üblicherweise reinvestiert Amazon fast seine gesamten Erlöse in den Bau neuer...

backdoor.trojan 27. Aug 2015

Ich habe sogar ein wenig überlegt das Fire Phone zu nehmen. Die Hardware ist wirklich...


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