Kymeta: Bill Gates investiert in Satelliteninternet aus Metamaterial

Bill Gates stattet zusammen mit einem TV-Kabelnetzbetreiber das Startup Kymeta mit Geld aus. Kymeta entwickelt besonders leistungsfähige Satellitenantennen aus Metamaterial.

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Metamaterial-Struktur
Metamaterial-Struktur (Bild: Kymeta)

Bill Gates gehört zu den Geldgebern, die eine Investitionsrunde über 12 Millionen US-Dollar für das Startup Kymeta anführen. Das gab der Kymeta-Mutterkonzern Intellectual Ventures am 21. August 2012 bekannt und kündigte zugleich die Ausgründung von Kymeta an. Weitere Kymeta-Investoren sind der TV-Kabelnetzbetreiber und Internetprovider Liberty Global und der Risikokapitalgeber Lux Capital.

Kymeta entwickelt Satelliteninternetantennen, basierend auf Metamaterial. Die Surface-Antenna-Technik (MSA-T) von Kymeta aus künstlichen Materialien soll eine kontinuierliche Breitbandverbindung zwischen Satelliten und sich bewegenden Objekten aufbauen.

Durch MSA-T seien dünnere, leichtere und billigere Satellitenantennen möglich. "Metamaterialien waren einer der ersten Schwerpunkte von Intellectual Ventures. Damit markiert die Ausgründung von Kymeta einen wichtigen Erfolg in unserer Forschungsarbeit", sagte Casey Tegreene, Executive Vice President bei Intellectual Ventures. "So bahnbrechend die Satellitenantennentechnik auch ist, steht Kymeta doch erst am Anfang dessen, was Metamaterialien einmal leisten werden."

Kymeta plant Produkte für die Luft- und Raumfahrt, die Schifffahrt sowie für Journalisten und Katastrophenhelfer. Auch ein tragbares Satelliten-Hotspot-Produkt für Endkunden in der Größe eines Notebooks wird entwickelt. Es soll bei klarem Himmel eine Datenübertragungsrate von 1 bis 3 MBit/s im Uplink und 1 bis 5 MBit/s im Downlink bieten. Das Ziel ist es, die Produkte bis zum Jahr 2015 zur Marktreife entwickelt zu haben.

Kymetas Antennen werden in Redmond im US-Bundesstaat Washington entwickelt, wo auch Microsoft seinen Hauptsitz hat.

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