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KYMCO: Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur

Der taiwanische Rollerhersteller KYMCO will nicht nur einen Elektroroller auf den Markt bringen, sondern auch eine Infrastruktur mit Wechselakkus etablieren. Dazu ist ein neuer Universalakkustandard geplant, dem sich andere Hersteller anschließen können.

Artikel veröffentlicht am ,
KYMCO  Inonix
KYMCO Inonix (Bild: KYMCO)

Taiwans größte Motorrad- und Rollerfirma KYMCO will Elektroroller, ein Netz von Akkuwechselstationen sowie einen neuen Standard für universell einsetzbare und austauschbare Akkus entwickeln. Das Unternehmen präsentierte jetzt seine beiden ersten Elektroroller: Der Ionex New Many 110 EV und der Ionex Nice 100 EV sind schon mit Wechselakkus ausgerüstet.

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Während der New Many 110 EV Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h erreicht und eine Reichweite von 60 km aufweisen soll, wird der Nice 100 EV mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und einer ähnlichen Reichweite auf den Markt kommen. Beide Roller sind für städtische Fahrten gedacht und im europäischen Vespa-Stil gebaut

Das Besondere an KYMCOs Vorhaben ist die geplante Ladeinfrastruktur: Beide Roller sind mit herausnehmbaren Akkus ausgerüstet. Diese werden nicht gekauft, sondern gemietet, wie es auch bei einigen Elektroautos der Fall ist. Sie sollen ungefähr zehn US-Dollar im Monat kosten. Das Austauschen und das Laden der Akkus soll an KYMCO-Akkustationen stattfinden. In den Rollern ist auch ein kleinerer, fest installierter Akku integriert, der für die Notversorgung gedacht ist und von den Wechselakkus geladen wird. Unter dem Sitz können drei weitere Akkus transportiert werden. Die Kapazitäten gab KYMCO noch nicht bekannt.

Damit steht KYMCO in Konkurrenz zu Gogoro, einem weiteren taiwanischen Elektrorollerhersteller, der bereits Akkuwechselstationen für seine Elektroroller einsetzt. Die Systeme sind inkompatibel zueinander. Laut Gogoro haben in den vergangenen 3 Jahren rund 60.000 Fahrer etwa 10 Millionen Akkus an den Wechselstationen getauscht. Um mit Gogoro zu konkurrieren, geht KYMCO etwas weiter: Die KYMCO-Akkustationen sind auch mit Ladekabeln ausgerüstet, um Roller anderer Hersteller zu laden. KYMCO gab das Design seiner Akkus frei, so dass auch andere Rollerhersteller es nutzen können.

Die KYMCO-Elektroroller, die 2018 in den Handel kommen sollen, werden nicht die letzten Modelle bleiben. Der Hersteller kündigte an, in den nächsten drei Jahren 10 Elektromodelle in 20 Ländern auf den Markt zu bringen.

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tiger46 16. Jun 2018

Die Akkugröße ist lediglich 625 Wh Dafür sind 1 - 6 Stück möglich. https://www...

bombinho 15. Jun 2018

ABS ist so eine Sache, wenn du mal etwas gefahren hast, was du wunderbar auf dem...

DooMMasteR 15. Jun 2018

Also mein 50er hat 2,1 L gebraucht und der war auf 55 km/h getuned. 3,3 L brauche ich mit...

bombinho 15. Jun 2018

Im Moment ist das eher keine gute Idee, wenn ich mir die armen Schweine anschaue, die...

Paul W. Egener 14. Jun 2018

Vorschlag: Auch Besitzer des Autoführerscheins dürfen wieder motorisierte Zweiräder...


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