Abo
  • IT-Karriere:

KWin: KDE beendet Funktionsentwicklung für X11

Für die X11-Komponenten des KDE-Windowmanagers KWin wird es künftig keine neuen Funktionen geben. KWin-Entwickler Martin Flöser kündigte den damit letzten Feature Freeze an. Gepflegt werden soll der Code aber weiterhin.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin
Die Mobile-Variante von KDE Plasma nutzt nur die Wayland-Version von KWin.
Die Mobile-Variante von KDE Plasma nutzt nur die Wayland-Version von KWin. (Bild: KDE)

Laut einem Blogeintrag des KDE-Entwicklers Martin Flöser wird der X11-Zweig der Fensterverwaltung KWin zusammen mit dem kommenden Plasma 5.12 LTS in den sogenannten Feature Freeze übergehen. Ab Version 5.13 sollen demnach nur noch neue Funktionen für den Wayland-Zweig erstellt werden. Bugfixes für die X11-Bestandteile von KWin soll es jedoch weiterhin geben, auch für die kommende Version 5.13. Konkret kündigte Flöser an, dass die Fixes für Version 5.12 automatisch im Master-Branch und damit auch in Version 5.13 landen.

Stellenmarkt
  1. KION Group IT, Frankfurt am Main
  2. Brainloop AG, München

Diese Änderung sei aber explizit keine Entscheidung darüber, ob Plasma 5.13 Wayland als Standard benutzt. Da KWin zudem zumindest in vielen Teilen unabhängig vom eingesetzten Fenstersystem arbeite, werde es auch weiterhin neue Funktionen für KWin selbst geben, von denen sowohl Nutzer von X11 als auch Wayland profitierten.

X11 macht zu viel Aufwand

Als Grund, warum Flöser keine neuen Funktionen mehr in X11 integrieren will, gab der KWin-Entwickler den damit verbundenen Mehraufwand an. So habe er festgestellt, dass Stabilitäts- und Qualitätsprobleme der vergangenen Jahre häufig mit neuen X11-Funktionen in Zusammenhang stünden. Wayland-Funktionen würden dagegen meist ohne Probleme implementiert.

Schuld an dieser Situation seien vor allem die mangelnden Testmöglichkeiten für X11 im Vergleich zu denen für Wayland. So könnte die Wayland-Implementierung vergleichsweise einfach durch automatisierte Tests überprüft werden, bei X11 sei das hingegen nicht möglich. Zudem fielen einige Bugs durch das Raster des KDE-Teams, weil die Hauptentwickler mittlerweile vorwiegend Wayland einsetzten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 27“ großer NANO-IPS-Monitor mit 1 ms Reaktionszeit und WQHD-Auflösung (2.560 x 1.440)
  2. (u. a. Ghost Recon Wildlands Ultimate Edition für 35,99€, The Banner Saga 3 für 9,99€, Mega...
  3. (u. a. Predator - Upgrade, Red Sparrow, Specttre, White Collar - komplette Serie)
  4. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)

Seitan-Sushi-Fan 24. Jan 2018

DistroWatch? LOL! Experte! Ne, im Gegensatz zu dir weiß ich allerdings wie DistroWatch...

Teebecher 24. Jan 2018

Du, das war mein Fehler. Ich habe mich leider von Dir auf Dein Niveau runter ziehen...


Folgen Sie uns
       


Golem-Akademie - Trainer Stefan stellt sich vor

Rund 20 Jahre Erfahrung als Manager und Mitglied der Geschäftsleitung im internationalen Kontext sowie als Berater sind die Basis seiner Trainings. Der Diplom-Ingenieur Stefan Bayer hat als Mitarbeiter der ersten Stunde bei Amazon.de den Servicegedanken in der kompletten Supply Chain in Deutschland entscheidend mitgeprägt und bis zu 4.500 Menschen geführt. Er ist als Trainer und Coach spezialisiert auf die Begleitung von Führungskräften und Management-Teams sowie auf prozessorientierte Trainings.

Golem-Akademie - Trainer Stefan stellt sich vor Video aufrufen
IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /