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Kwid Concept: Renault baut Flugdrohne ins Auto ein

Renault hat mit Kwid Concept die Konzeptstudie eines Autos mit Quadcopter vorgestellt, der ausschwärmen soll, um Videobilder von Hindernissen und Staus auf der Straße zu übermitteln und schöne Landschaftsbilder aufzunehmen.
/ Andreas Donath
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Kwid Concept (Bild: Renault)
Kwid Concept Bild: Renault

Auf der Delhi Auto Show in Indien zeigt Renault mit Kwid Concept ein Auto, das einem Geländewagen ähnelt, aber nur einen Zweiradantrieb besitzt. Der Kwid Concept wirkt mit seinen kurzen Überhängen und seinen überdimensionierten Rädern eher wie ein Buggy Car, was Renault auch unumwunden zugibt. Bei Konzeptstudien handelt es sich aber auch nicht um Fahrzeuge, die exakt so gebaut werden. Sie sollen zeigen, in welche Richtung sich das Unternehmensdesign und die Konzeption der Fahrzeuge entwickeln könnte.

Renault Kwid Concept – mit Flugdrohne an Bord
Renault Kwid Concept – mit Flugdrohne an Bord (01:30)

Besonderes Merkmal des Kwid Concepts ist der Flying Companion – eine Drohne, die vom ausklappbaren hinteren Dachbereich des Fahrzeugs aus starten soll und den Fahrzeuginsassen ein Videobild aus der Vogelperspektive liefert. Der fliegende Begleiter ist ein Quadcopter, der wahlweise auf einem abgesteckten Kurs mit Hilfe von GPS-Koordinaten oder manuell über ein Tablet gesteuert fliegen soll.

So könnten Videos von Hindernissen auf unübersichtlichen Straßen aufgenommen, aber auch Bilder besonders schöner Landschaften gemacht werden, so Renault. Auch zur Einschätzung der Verkehrsdichte könnte der Quadcopter genutzt werden. In der Praxis dürfte das kleine Fluggerät nur beim Stillstand des Autos und bei sehr schwachem Wind sinnvoll genutzt werden können.

Der Innenraum des Kwid Concepts ist einem Vogelnest nachempfunden, die organischen Formen der Sitze erinnern an verwobene Äste. Die Frontsitze sind elektrisch verstellbar, die Türen werden mit Elektromotoren geöffnet und der vertikal angeordnete Touchscreen soll das Armaturenbrett darstellen.

Das Fahrzeug ist nicht nur für Verbrennungsmotoren konzipiert, sondern in der Lesart von Renault auch "Z.E Ready" – kann also mit Elektromotoren und Akkus bestückt werden. Die Ladebuchse befindet sich hinter dem Firmenlogo.

Entworfen wurde der Kwid Concept von einem internationalen Designteam von Renault(öffnet im neuen Fenster), dessen Mitglieder unter anderem aus Frankreich und Indien stammen. Es ist das erste Konzeptauto, das außerhalb von Europa sein Debüt hatte.


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