Kurations- oder Freischaltungsprozess fehlt noch

Ein Kurations- oder Freischaltungsprozess für Zusammenfassungen existiert bisher nicht. Jeder Anwender kann jede von anderen Mitgliedern erstellte Zusammenfassung bearbeiten. Aufgrund des frühen Entwicklungsstadiums gehen die Macher augenscheinlich davon aus, dass der Service für Trolle und Querulanten noch keinen hinreichend attraktiven Ort darstellt. Sollte tldr.io jedoch zu einem populären Angebot avancieren, so wird das Team um Werkzeuge zur Qualitätskontrolle nicht herumkommen. Gleiches gilt für die Übersicht der zuletzt eingetragenen Zusammenfassungen, auf der derzeit jede um ein tl;dr ergänzte URL auftaucht. Ein RSS- und ein Twitter-Feed liefern zudem eine Auswahl der "besten" Zusammenfassungen, basierend darauf, wie oft sie aufgerufen wurden.

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Jeder Benutzer hat ein öffentliches Profil, auf dem die geschaffenen Zusammenfassungen aufgeführt werden. Im persönlichen Mitgliederbereich erhält er außerdem Statistiken darüber, wie viele Minuten er der Community bisher gespart hat. Betätigungen des "thank"-Knopfes durch andere Anwender sollen die Motivation zum Anlegen weiterer Zusammenfassungen erhöhen.

tldr.io ist ein sehr spannender Service, der sich auch schon eine loyale Anhängerschaft erarbeiten konnte. GigaOm-Chef Om Malik lobt ihn, und Mozilla-Evangelist Doub Belshaw erklärte gestern, warum er die Idee so ansprechend findet: tldr.io eigne sich sowohl dafür, schnell die wichtigsten Aspekte eines Textes zu verstehen, als auch dafür, durch selbst erstellte Zusammenfassungen gelesene Inhalte besser zu verinnerlichen. "Einer der besten Wege, um etwas zu lernen, ist es, die Informationen (für andere) zusammenzufassen." Jeder, der in der Schule oder im Studium mal einen Spickzettel erstellt hat, wird dies bestätigen können.

Wie reagieren Rechteinhaber?

Mittelfristig könnte tldr.io quasi beiläufig auch einen effektiven Social News Service anbieten, indem es etwa Nutzer Artikel taggen lässt und dann je nach Schlagwort besonders häufig gelesene Beiträge listet. Hat man Anwender erst einmal dazu gebracht, sich mit der Kuration und Aufbereitung von Content zu befassen, dann eröffnet das viele neue Möglichkeiten. Eine Lese-API ermöglicht es Programmierern übrigens, die Zusammenfassungen in externe Anwendungen einzubinden.

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Spannend ist, wie die Rechteinhaber der jeweiligen Texte dem Treiben von tldr.io begegnen werden - verhindern können sie crowdgesourcte Synopsen aber eigentlich nicht. Auch das deutsche Leistungsschutzrecht dürfte auf den Service nicht anwendbar sein, da keine maschinelle Aggregation, sondern eine menschliche Zusammenfassung erfolgt.

Die Monetarisierung von tldr.io soll laut Ankündigung der Macher über kostenpflichtige Premium-Accounts erfolgen. Auf der unmittelbaren Roadmap steht laut einem Forumseintrag außerdem das Debüt einer Firefox-Erweiterung.

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 Kurzversionen von Onlinetexten: tldr.io lässt das Netz zusammenfassen
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Anonymer Nutzer 26. Mär 2013

Wieso? Du kannst doch Texte lesen und mit eigenen Worten wiedergeben.

Insomnia88 25. Mär 2013

+1 Schau mal allein Windows 8. Das Logo kann auch jeder in Paint reproduzieren.

Telesto 24. Mär 2013

Auf jeder Nachrichtenseite gibt es eine zwei-dreisätzige Zusammenfassung am Anfang eines...

Speicherleiche 23. Mär 2013

Für das tl;dr runterscrollen. Es gibt mittlerweile Textbots, die intelligent genug...

developer 22. Mär 2013

So siehts aus. Wir danken Deutschland und wünschen Deutschland alles Gute für die...



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