Abo
  • Services:

Kurzstreckenflüge: Lufthansa verspricht 15 MBit/s für jeden an Bord

Der neue Onboard-Internet-Dienst der Lufthansa ist zugelassen worden. Voraussichtlich ab Oktober werden Fluggäste das Angebot nutzen können, auf Kurz- und Mittelstreckenflügen.

Artikel veröffentlicht am ,
Funktionsprinzip des European Aviation Networks
Funktionsprinzip des European Aviation Networks (Bild: Deutsche Telekom)

Die Lufthansa hat die Zulassung für ihren Onboard-Internetdienst erhalten. Das gab der Luftfahrtkonzern am 27. Juni 2016 bekannt. Geboten werde gegenwärtig eine Datenübertagungsrate von "15 MBit/s für jeden einzelnen Nutzer", sagte eine Sprecherin Golem.de auf Anfrage. Das Zertifikat bekam der Konzern von der Flugsicherheitsbehörde EASA (European Aviation Safety Agency).

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Das erste Flugzeug wurde im Juni mit der Technologie ausgestattet. Für die Installation einer Ka-Band-Antenne in der A320-Reihe der Flugzeuge vom Typ A319, A320 und A321 sei das Supplemental Type Certificate (STC) notwendig. Dabei werde nachgewiesen, dass die Änderungen der Hardware oder Software am Flugzeug mit den Vorschriften der EASA übereinstimmen. Darauf folgt eine Testphase für Funktionalität und Stabilität.

Voraussichtlich ab Oktober werden Lufthansa-Fluggäste das neue Internetangebot nutzen können. Partner ist Inmarsat, ein britisches Unternehmen, das einen Mobilfunk-Satellitendienst Global Xpress (GX) betreibt.

Das künftige Angebot von Lufthansa und Inmarsat bietet Abdeckung auf Kurz- und Mittelstreckenflügen. In Europa wurde der erste Einbau der Ka-Band-Antenne von Honeywell übernommen. Die Arbeiten könnten in bis zu vier Tagen oder während regulärer Wartungsereignisse erledigt werden.

Hybridnetz aus LTE-Bodenkomponenten und Satellitennetz kommt

Die Deutsche Telekom errichtet derzeit 300 LTE-Antennen-Standorte für Fluggäste in Europa für Inmarsat. Vier Monate, nachdem die Partnerschaft mit Inmarsat bekanntgegeben wurde, ging das Hybridnetz aus LTE-Bodenkomponenten und Satellitennetz im Februar 2016 in die erste Phase. Im Südwesten Großbritanniens habe die Telekom die ersten Standorte für LTE-Antennen ausgemacht. Von hier ausgehend werde das spezielle Mobilfunknetz zügig weiter ausgebaut. Für Ende 2016 sind die ersten Flüge geplant, um das LTE-Netz zu testen.

Nach den Testflügen Ende des Jahres folge die kommerzielle Pilotphase ab Anfang 2017 sowie ein weiterer Ausbau des Netzes in Deutschland und großen Teilen Westeuropas bis Mitte 2017. Die Markteinführung ist für Anfang 2018 vorgesehen, wenn das EAN (European Aviation Network) vollständig über ganz Europa zur Verfügung steht.

Befindet sich das Flugzeug auf einer höheren Reiseflughöhe, dann werden zusätzlich die Satellitendienste Inmarsats dazugeschaltet. Die Elektronik in den Flugzeugen soll automatisch zwischen den beiden Empfangswegen wählen, ohne dass es für den Nutzer zu Ausfällen kommt. Ermöglicht wird das durch die Frequenzzuweisung des 30-MHz-Spektrums im S-Band in allen 28 EU-Mitgliedstaaten. Dank Mehrstrahltechnologie (Multi Beam) wird dabei ganz Europa abgedeckt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)

neocron 28. Jun 2016

und zu fuss ist man schnell als ueber den Berg, nicht wahr? was ist das fuer ein...

neocron 28. Jun 2016

die Lufthansa wird dafuer auch mehr bezahlen als du ...

Sandeeh 27. Jun 2016

Ich hatte 2006 einen Connexion by Boeing (CBB) Voucher für 30 Minuten Internet während...


Folgen Sie uns
       


Dark Rock Pro TR4 - Test

Der Dark Rock Pro TR4 von Be quiet ist einer der wenigen Luftkühler für AMDs Threadripper-Prozessoren. Im Test schneidet er sehr gut ab, da die Leistung hoch und die Lautheit niedrig ausfällt. Bei der Montage und der RAM-Kompatibilität gibt es leichte Abzüge, dafür ist der schwarze Look einzigartig.

Dark Rock Pro TR4 - Test Video aufrufen
IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Bootcamps: Programmierer in drei Monaten
    Bootcamps
    Programmierer in drei Monaten

    Um Programmierer zu werden, reichen ein paar Monate Intensiv-Training, sagen die Anbieter von IT-Bootcamps. Die Bewerber müssen nur eines sein: extrem motiviert.
    Von Juliane Gringer

    1. Nordkorea Kaum Fehler in der Matrix
    2. Security Forscher können Autoren von Programmiercode identifizieren
    3. Stack Overflow Viele Entwickler wohnen in Bayern und sind männlich

      •  /