• IT-Karriere:
  • Services:

Kurz vor Heiligabend: Bundesweite Störungen bei Kartenzahlungen

Kurz vor Weihnachten ist es bundesweit zu einer weitreichenden Störung bei der Abwicklung von Kartenzahlungen gekommen. Zahlreiche Nutzer berichteten über lange Schlangen und Chaos in Supermärkten und Elektronikfachmärkten.

Artikel veröffentlicht am ,
Kartenzahlung ist aktuell in Deutschland nicht überall möglich.
Kartenzahlung ist aktuell in Deutschland nicht überall möglich. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

An einem der umsatzstärksten Verkaufstage im Jahr ist es in Deutschland vielerorts zu einem Ausfall der Kartenzahlungssysteme gekommen. Wie zahlreiche Nutzer bei Twitter berichteten, konnten sie in verschiedenen Geschäften nicht mit ihrer EC- oder Kreditkarte bezahlen.

Stellenmarkt
  1. SIZ GmbH, Bonn
  2. Claranet GmbH, Frankfurt am Main

Das führte entsprechend zu Schlangen vor den Kassen und allgemeinem Chaos, da viele Kunden nicht über ausreichend Bargeld für die letzten Weihnachtseinkäufe verfügten. Viele Twitter-Kommentare berichteten leicht scherzhaft von Menschen nahe dem Nervenzusammenbruch.

Die Störungswebseite Allestörungen.de verzeichnete beim Kartenanbieter Visa sowie bei verschiedenen Banken ein erhöhtes Aufkommen von Störungsmeldungen. Diese stammen aus zahlreichen Orten Deutschlands. Die Meldungen wurden hauptsächlich beim Bezahlen angegeben, an Automaten scheinen Nutzer einiger Banken noch Geld abheben zu können. Damit waren zumindest nicht alle Kunden vom Zugang zu ihrem Geld abgeschnitten.

Verschiedene Einzelhandelsketten betroffen

Aus den Meldungen auf Twitter geht hervor, das verschiedene Märkte der Media-Saturn-Kette wie auch Supermärkte von Rewe und Aldi betroffen waren. Ein Nutzer berichtete zudem, dass auch im Berliner Hauptbahnhof keine Kartenzahlung möglich sei. Golem.de selbst hat Probleme bei einem Fahrscheinautomat und einer Restaurantkette in Berlin gehabt. Ein der Redaktion bekannter Einzelhändler in Berlin hat hingegen auf Nachfrage berichtete, keine Probleme zu haben.

Visa hat eine Anfrage von Golem.de mit dem Verweis auf den Zahlungsdienstleister Payone beantwortet. Demnach gab es in der Zeit von 11:40 Uhr bis 12:25 Uhr für ein Drittel der Payone-Kunden Einschränkungen bei der Autorisierung von Zahlungen, die mittlerweile aber wieder behoben sein sollen. Durch die Störung einer Netzwerkkomponente kam es zu Störungen bei Girokarten- sowie Kreditkartentransaktionen. Der Grund für die Störung liegt nicht bei Visa; ob alle Störungen durch den Fehler bei Payone bedingt sind, ist unbekannt.

Nachtrag vom 23. Dezember 2019, 16:14 Uhr

Visa hat mittlerweile auf die Anfrage von Golem.de reagiert. Wir haben den Text entsprechend ergänzt.

Nachtrag vom 28. Dezember 2019, 9:55 Uhr

Grund für den Ausfall sei eine "Störung einer Netzwerkkomponente" beim Zahlungsdienstleister Payone gewesen. Deswegen habe es "am 23. Dezember 2019 in der Zeit von 11:40 bis 12:25 Uhr für rund ein Drittel der Payone-Kunden Einschränkungen bei der Autorisierung von Zahlungsverkehrs-Transaktionen" gegeben, teilte Payone auf seiner Website mit.

Die entsprechende Komponente sei "isoliert und die Störung daraufhin behoben" worden. "Die Systeme haben jederzeit die Transaktionen sicher verarbeitet und laufen wieder reibungslos. Händler müssen nichts unternehmen."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 69,99€ (Vergleichspreis 105,98€)
  2. 34,90€ (Vergleichspreis 44,85€)
  3. 25€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Bestpreis mit Saturn, Vergleichspreis 40€
  4. 18€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand) - Vergleichspreis 35,99€

plutoniumsulfat 27. Dez 2019 / Themenstart

Sobald es über einen Tag geht, reicht das schon. "Manipulationssichere" Zahlungen sind...

crazypsycho 26. Dez 2019 / Themenstart

Nicht unbedingt. Die 90% können auch nur kleinere Kunden sein, welche nicht erheblich...

scrumdideldu 26. Dez 2019 / Themenstart

Das stimmt aus vielen Gründen schlicht nicht: - Bargeldentsorgung kostet Geld, mehr...

crazypsycho 26. Dez 2019 / Themenstart

Ich hab zwischendurch schon was entfernt davon. Aber dürfte ohnehin bald ein Ende finden.

plutoniumsulfat 25. Dez 2019 / Themenstart

Also meine Bank sieht das nicht. Aber schön, dass du das Beispiel verstanden hast.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Silent Hill (1999) - Golem retro_

Wir haben einen Ausflug ins beschauliche Silent Hill gemacht - und ins Jahr 1999.

Silent Hill (1999) - Golem retro_ Video aufrufen
Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Elektroautos in Tiefgaragen: Was tun, wenn's brennt?
Elektroautos in Tiefgaragen
Was tun, wenn's brennt?

Was kann passieren, wenn Elektroautos in einer Tiefgarage brennen? Während Brandschutzexperten dringend mehr Forschung fordern und ein Parkverbot nicht ausschließen, wollen die Bundesländer die Garagenverordnung verschärfen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mercedes E-Econic Daimler elektrifiziert den Müllwagen
  2. Umweltprämie für Elektroautos Regierung verzögert Prüfung durch EU-Kommission
  3. Intransparente Preise Verbraucherschützer mahnen Ladenetzbetreiber New Motion ab

Sicherheitslücken: Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet
Sicherheitslücken
Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet

Eigentlich sollte die Parkhaussteuerung nicht aus dem Internet erreichbar sein. Doch auf die Parkhäuser am Microsoft-Hauptsitz in Redmond konnten wir problemlos zugreifen. Nicht das einzige Sicherheitsproblem auf dem Parkhaus-Server.
Von Moritz Tremmel

  1. Datenleck Microsoft-Datenbank mit 250 Millionen Support-Fällen im Netz
  2. Office 365 Microsoft testet Werbebanner in Wordpad für Windows 10
  3. Application Inspector Microsoft legt Werkzeug zur Code-Analyse offen

    •  /