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Blackberry könnte an Samsung gehen.
Blackberry könnte an Samsung gehen. (Bild: Berrytokyo/CC BY-SA 2.0)

Zwei Dementis: Samsung will angeblich Blackberry übernehmen

Blackberry könnte an Samsung gehen.
Blackberry könnte an Samsung gehen. (Bild: Berrytokyo/CC BY-SA 2.0)

Laut Medienberichten plant Samsung eine Übernahme von Blackberry. Beide Hersteller haben bereits dementiert. Der Kaufpreis soll sich auf 7,5 Milliarden US-Dollar belaufen.

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Die Website CNBC berichtet von einer möglichen Übernahme von Blackberry durch Samsung. Kurz zuvor ging eine Reuters-Meldung über den Ticker, derzufolge Samsung bereit sei, bis zu 7,5 Milliarden US-Dollar für das Unternehmen auszugeben. Reuters bezieht sich nicht nur auf einen Informanten, sondern auch auf Dokumente, die Redakteure der Nachrichtenagentur selbst gesehen haben wollen.

Sowohl Samsung als auch Blackberry erklärten, es gebe keine Übernahmegespräche. Seitens Blackberry heißt es, das Unternehmen befinde sich nicht in Gesprächen mit Samsung, bei denen es um eine möglichen Kauf von Blackberry gehe.

Was eine mögliche Übernahme für die Produktlinien des kanadischen Unternehmens bedeuten würde, ist noch nicht abzusehen. Samsung dürfte aber weniger an den eher erfolglosen Geräten Interesse haben, sondern vielmehr an den wertvollen Patenten des Unternehmens, die sich von Sicherheitsfunktionen bis hin zu Smartphone-Komponenten erstrecken. In den vergangenen Monaten konnte Blackberry auch einige Erfolge mit neuen Smartphones und dem Sanierungskurs vorweisen. Auch von den Blackberry-Unternehmenskunden und den dazugehörigen Lösungen könnte Samsung profitieren.

Im November 2014 kündigen die beiden Unternehmen eine Sicherheitspartnerschaft für eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für die Android-Plattform an.

Patentportfolio und Geschäftskunden von Blackberry im Visier

Bloomberg hat recherchiert, dass Blackberry alleine im Oktober 27 neue Patente für Sicherheitsfunktionen, Konferenzanrufe und ein Wearable zugesprochen bekommen habe.

Reuters berichtet, dass Samsung zwischen 13,35 und 15,49 US-Dollar pro Aktie zahlen wolle. Das wäre ein Aufschlag von 38 bis 60 Prozent auf den Preis gewesen - zumindest bevor die Nachricht publik wurde, denn da schoss der Kurs der Blackberry-Aktie zeitweise um 30 Prozent nach oben und stand zum Börsenschluss am 14. Januar 2015 bei 12,60 US-Dollar und damit 29,71 Prozent über dem Schlusskurs des Vortags. Zur Einordnung: 2008 lag der Kurs der Aktie noch bei 147 US-Dollar. Im nachbörslichen Handel schmolz der Kursgewinn wieder deutlich zusammen, nachdem Blackberry Gespräche verneint hatte.

Eine solche Übernahme hängt nicht nur vom Verkaufswillen der Aktionäre, sondern auch vom Ergebnis des kartellrechtlichen Genehmigungsverfahrens und nach Angaben von Bloomberg auch von der kanadischen Regierung ab.

Nachtrag vom 15. Januar 2015, 7:48 Uhr

Neben Blackberry hat auch Samsung dem Bericht zu einer möglichen Blackberry-Übernahme widersprochen. Reuters zitiert Samsung mit den Worten, dass "Medienberichte über die Übernahme haltlos" seien. Von Blackberry liegt ebenfalls eine offizielle Stellungnahme vor. Der Artikel wurde entsprechend überarbeitet.


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neocron 16. Jan 2015

ist es auch bei einigen Wetten nicht ... denoch ist es Wetten ... eben ... richtig, was...

xenofit 15. Jan 2015

Naja Nvidia ist ja nur die Hardware. Afaik kommt als OS QNX zum Einsatz. Mittlerweile...

sparvar 15. Jan 2015

habe ich damals bei nokia auch oft gelesen ;)

Bill S. Preston 15. Jan 2015

Das Problem ist, wenn du (oder ich) sowas schreibe interessiert es niemanden. :-( :-)

Legacyleader 15. Jan 2015

press.blackberry.com/press/2015/blackberry-responds-to-media-report.html Hoffentlich...



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