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Kursk: U-Boot-Drama als Computerspiel

Es könnte behutsam ein historisches Drama aufarbeiten oder makaber-platte Action bieten: Das polnische Entwicklerstudio Jujubee kündigt ein Spiel rund um das 2000 untergegangene U-Boot Kursk an - damals kam die gesamte Besatzung ums Leben.
/ Peter Steinlechner
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Trailer von Kursk (Bild: Jujubee)
Trailer von Kursk Bild: Jujubee

Das polnische Entwicklerstudio Jujubee(öffnet im neuen Fenster) hat bislang eher unauffällige Arcadegames wie Flashout 3D programmiert, jetzt kündigt das Team ein neues Werk an: Unter dem Titel Kursk soll ein Spiel entstehen, das die Katastrophe des gleichnamigen, 2000 verunglückten russischen Atom-U-Boots(öffnet im neuen Fenster) aufgreift. Damals starben alle 112 Mann der Besatzung, ein Teil davon ist offenbar erst einige Stunden nach dem Unglück in einer eigentlich nicht beschädigten Sektion erstickt.

Kursk - Trailer (Ankündigung)
Kursk - Trailer (Ankündigung) (01:29)

Die Entwickler kündigen an, dass sie in ihrem Spiel sehr viel Wert auf die Handlung legen wollen und die "Tragödie des U-Boots aus einem neuen Blickwinkel" beleuchten wollen - das deutet einen eher behutsamen Umgang mit dem Drama an. Andererseits soll Kursk aber auch Action aus der Ich-Perspektive bieten, und der erste Trailer setzt deutlich auf Gewaltinhalte. Nach Angaben von Jujubee selbst ist ihr Spiel ausdrücklich für Erwachsene gedacht.

In Foren sorgt Kursk für Diskussionen. Ein Teil der Spieler stellt die Frage, "warum eine solche Tragödie ausgebeutet" werden soll, andere sehen durchaus eher die Chance, etwas über das Unglück zu erfahren.


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