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Rack-Gerät mit Windows-Home-Server und Mehrkanalaudioausgang
Rack-Gerät mit Windows-Home-Server und Mehrkanalaudioausgang (Bild: Lacie)

Kuriose Kombination: Lacies Windows Home Server 2011 fürs 19-Zoll-Rack

Rack-Gerät mit Windows-Home-Server und Mehrkanalaudioausgang
Rack-Gerät mit Windows-Home-Server und Mehrkanalaudioausgang (Bild: Lacie)

Lacie hat eine ungewöhnliche Kombination aus professioneller Hardware und Endanwendersoftware vorgestellt. Der Server 4Big Rack nutzt als Betriebssystem den Windows Home Server von Microsoft, passt in einen Netzwerkschrank und bietet einen 6-Kanal-Audio-Anschluss.

Lacie hat ein Speichersystem als professionelle Datenlösung vorgestellt, die interessanterweise mit Microsofts Windows Home Server 2011 arbeitet. Dieser ist laut Microsoft eigentlich für Familien gedacht, die ihre Windows-Rechner sichern und zentral Daten vorhalten wollen. Lacies 4Big Rack ist dementsprechend auch nur für große Familien oder familiäre Betriebe geeignet. Mehr als zehn Windows-Nutzer können durch Beschränkungen von Microsoft nicht mit dem 4Big Rack arbeiten. Wer mehr möchte, müsste schon Microsofts Small Business Server 2011 Essentials installieren, der immerhin 25 Nutzer erlaubt, sofern das ohne Probleme geht. Auch Mac-Nutzer werden unterstützt. Lacie gibt aber an, dass nur drei Backup-Lizenzen dazugehören.

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  • Lacie 4Big Rack
  • Anschlüsse
  • Lacie 4Big Rack
  • Innerer Aufbau des Windows Home Servers
Lacie 4Big Rack

Die Rack-Maschine selbst ist mit schwacher, aber leicht kühlbarer Hardware bestückt. Diese sollte sich leise kühlen lassen, allerdings macht Lacie zur Lautstärke im Datenblatt keine Angaben. Drei intelligent arbeitende Lüfter sollen für die Kühlung sorgen. Da Lacie auch eine Installation auf einem Schreibtisch als Möglichkeit sieht, sollte das Gerät bürotauglich sein. Im Inneren arbeitet ein Intel Atom D425 mit zwei Kernen à 1,6 GHz. Der Chipsatz ist ein NM10 alias Tiger Point. 2 GByte RAM können das Betriebssystem und die integrierte Grafik nutzen.

Rack-Gerät mit 6-Kanal-Audio

Insgesamt verbaut Lacie vier 3,5-Zoll-Festplatten mit der etwas älteren SATA-3Gb-Schnittstelle. Auf der Rückseite gibt es einen PS/2-Anschluss sowie eine serielle Schnittstelle. Außerdem gibt es Gigabit-Ethernet, sechs USB-2.0-Anschlüsse, VGA sowie - wirklich kurios - einen 6-Kanal-Audioanschluss. Das Netzteil ist integriert und über einen PCIe-Steckplatz könnten weitere Schnittstellen eingebaut werden.

Besonders wartungsfreundlich ist das Rackgerät nicht. Die Festplatten werden nicht etwa an der Frontseite entnommen, sondern müssen über den oberen Deckel entfernt werden. Die Wartungsinformation offenbart eine recht umständliche Prozedur. Es ist also ein System, das der Nutzer in der Regel nicht noch einmal anrührt. Die Daten können über die RAID-Level 1 und 5 zusätzlich gesichert werden. Wer will, kann auch das RAID-Level 0 nutzen.

Das Gerät ist zwar ein Homeserver, hat aber professionelle Anforderungen bei der Installation. Mit einer Einbautiefe von 430 mm braucht es schon einen mittelgroßen Netzwerkschrank. Zudem lastet auf der Höheneinheit ein Gewicht von mehr als 9 kg. Das Serversystem passt nicht in typische Wandschränke mit etwa 6 HE, die sich eher bei Heimanwendern oder kleinen Firmen finden. Diese bieten häufig nur Platz für 300-mm-Geräte. Eines der wenigen NAS-Systeme, das überhaupt in so einen kleinen Wandschrank passt, ist Synologys RS212, die bietet aber Platz für zwei Festplatten.

Im Unterschied zu Synology-Systemen gibt es Lacies 4Big Rack nicht als Leergehäuse. Es wird mit vier Festplatten bestückt als 8-TByte-Version verkauft. Der Preis liegt bei knapp unter 1.200 Euro.

Windows Home Server 2011 sind auf dem Markt kaum erfolgreich. Die wenigen Geräte, die Microsoft selbst listet, sind nur schwer zu bekommen.


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kevla 05. Aug 2012

und du willst uns jetzt weismachen, diese leute würden mit linux dann sofort klarkommen...

Ampel 08. Jun 2012

Einfaches Pc Gehäuse+ Netzteil inkl. Mainboard, 16 GB Ram (DDR3) und einer AMD A-8...

Ampel 08. Jun 2012

(kwt)

elgooG 07. Jun 2012

Der Windows Home Server ist selbst für versierte Anwender kaum brauchbar. Kleine...



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