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Apple Store am Kurfürstendamm
Apple Store am Kurfürstendamm (Bild: Apple)

Kunstaktion: Polizei räumt Apple Store am Ku'damm

Apple Store am Kurfürstendamm
Apple Store am Kurfürstendamm (Bild: Apple)

Der Apple Store am Berliner Kurfürstendamm ist am Samstagnachmittag geräumt worden, weil Unbekannte eine silbrige Flüssigkeit auf den Tischen und ausgestellten Geräten verteilt hatten. Um was es sich handelt, ist nicht genau bekannt, die Beteiligten sprechen von Gallium.

Die Polizei hat den Apple Store am Berliner Kurfürstendamm wegen einer Kunstaktion geräumt, bei der mehrere Unbekannte Flüssigkeiten verteilt hatten. Es handelt sich dabei nach Auskunft der Berliner Festspiele um Gallium. Die Berliner Polizei teilte per Twitter mit, es habe sich um Aluminium und weitere nicht giftige Metalle gehandelt.

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Die Aktion war eine Kunst-Performance des Festivals "Foreign Affairs", an der rund 50 Personen teilgenommen haben. Die Polizei hielt einige der Personen fest. Zunächst soll der Künstler Johannes Paul Raether Metallmünzen aus dem Material an die Teilnehmer verteilt haben, die in der Hand schmolzen. Etwas von der Metallmasse fiel angeblich auf den Boden, was Apples Personal dazu brachte, die Polizei zu rufen, wie die Berliner Festspiele dem Berliner Tagesspiegel mitteilten.

Gallium ist ein silberweißes und weiches Metall, das schon bei 29,76 Grad Celsius schmilzt. Wie Aluminium bildet Gallium an der Luft eine Oxidschicht. Von dem reinen Metall gehen akute oder chronische Gesundheitsgefahren aus: Nach dem Eintrag in der Gestis-Stoffdatenbank wirkt das Metall reizend auf Haut, Augen und Atemwege. Deshalb müssen bei seinem Umgang Schutzhandschuhe, Schutzkleidung, Augenschutz und Gesichtsschutz getragen werden. Ob nun die Berliner Polizei oder der Künstler recht haben, werden wohl die weiteren Tage zeigen. Aluminium schmilzt zumindest nicht in der Hand.

Nach einem Bericht des Berliner Tagesspiegels soll ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet worden sein.

Der Laden wurde mehrere Stunden lang gesperrt, wie die Berliner Zeitung berichtet. Zunächst wurde dem Bericht nach offenbar befürchtet, dass es sich um hochgiftiges Quecksilber handelt.


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User_x 12. Jul 2016

was denn für ein öffentliches interesse???

plutoniumsulfat 11. Jul 2016

Stimmt, da hast du natürlich recht. Ich wollte es nur etwas übertreiben, da man mit...

velo 11. Jul 2016

Ich habe absichtlich verallgemeinert, um zu zeigen, dass man nicht einfach jeden Quark...

Keridalspidialose 11. Jul 2016

Das magst du dir so vorstellen, aber das ist nicht Teil der Definition von Kunst. Auch...



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