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Kunstaktion: Entblößt durch Google Now

Ein Top, das unsichtbar wird, je mehr Daten über eine Person gesammelt werden: Mit der Kunstaktion X.pose will Xuedi Chen auf den Verlust der Privatsphäre aufmerksam machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Je mehr Daten gesammelt werden, desto weniger ist von dem Top zu sehen.
Je mehr Daten gesammelt werden, desto weniger ist von dem Top zu sehen. (Bild: Xuedi Chen)

Je mehr Standortdaten Google über ein Android-Smartphone sammelt, desto durchsichtiger wird das X.pose der Künstlerin Xuedi Chen. Dieses X.pose ist ein Schlauchtop aus dem 3D-Drucker. Mit dem Kunstwerk will Chen visualisieren, wie unablässig Daten über Mobiltelefone gesammelt werden. "Weil ich bereits die Kontrolle über meine Daten abgegeben habe, wollte ich einen Schritt weitergehen. Jeder soll den Kontrollverlust auch sehen können", schreibt Chen auf ihrer Webseite.

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Sie partizipiere in einer hoch vernetzten Gesellschaft, habe aber keine Kontrolle darüber, welche Daten sie erzeuge, schreibt Chen. Sie habe wissen wollen, wie viel sie von sich selbst dabei preisgebe. Anhand der Informationen, die sie beispielsweise über Google Now erhalte, habe Chen erkannt, dass Google genau wisse, wo sie sei, wo sie gewesen sei und sogar, wo sie möglicherweise hingehe. Sie habe zahlreiche Schritte unternehmen müssen, bis sie selbst an diese Daten gekommen sei, schreibt Chen.

Durchsichtig durch Datensammlung

Chen begann schließlich, die Daten über sich selbst zu sammeln. Dazu entwickelte sie eine mobile App mit Node.js und Phonegap. Diese Daten wertete Chen aus und erstellte daraus ein abstrahiertes Geflecht, aus dem sie das Kleidungsstück modellierte. Jeder Teil des Geflechts repräsentiert einen Ort, an dem sich Chen im Zeitraum mehrerer Monate wiederholt aufgehalten hatte. Chen verwendete dazu die 3D-Modellierungssofte Rhino 3D und schickte den dort erstellten Entwurf später an einen 3D-Drucker.

In den Leerräumen des Tops zog sie ein elektrochromatisches Material auf, das je nach Spannung durchsichtig oder trüb erscheint. Ein Arduino steuert das in Segmenten aufgeteilte elektrochromatisches Material. Die Bastelplatine wird über Bluetooth mit Daten gefüttert. Je nachdem, wo sich die Trägerin aufhält und wie viele Daten von ihrem Smartphone aus übermittelt werden, werden Teile des Tops durchsichtig.

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Sharkuu 23. Jun 2014

in der schule sind auch oftmals diese videos von der mafia oder wem auch immer gewesen...

Yes!Yes!Yes! 20. Jun 2014

Dieses Recht gibt es gar nicht. Das ist eine sehr vereinfachte Darstellung des...

Yes!Yes!Yes! 20. Jun 2014

Da kenne ich aber mehr Gegenbeispiele, als Belege für deine These.

Peter Brülls 19. Jun 2014

Weil ein Nipple Slip - zudem einen so harmlosen - das härteste ist, was in US...

Anonymer Nutzer 19. Jun 2014

Weil sie über Google Now gemerkt hat, was man so alles mit den Daten machen kann. Weil...


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