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Kunst und Kultur: Münchner Buchmesse verbietet KI-verfasste Bücher

Auch Bücher, die nur in Teilen KI-geschrieben wurden, sind auf der Veranstaltung unerwünscht. Der Kreativprozess soll vom Menschen ausgehen.
/ Oliver Nickel
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Bücher sind ein wichtiges Medium menschlicher Ausdruckskraft. (Bild: Pexels.com)
Bücher sind ein wichtiges Medium menschlicher Ausdruckskraft. Bild: Pexels.com / Pexels-Lizenz

Im November 2026 veranstaltet das Team der Zellner & Zeh Buchmesse GbR die erste Münchner Buchmesse. Hier sollen vor allem neue Kreative und Buchautoren eine Bühne bekommen. Über einen Tag lang wird es zudem Vorträge zu diversen Themen geben, etwa dem Nutzen von KI in der Kreativbranche.

Auf Instagram wurde aber bereits deutlich gemacht: Bücher, die mittels KI generiert wurden oder KI-erstellte Kapitel enthalten, sind laut dem Team nicht erlaubt. "Dies dient vor allem dem Ausschluss von KI-Massenware und Bots, die dem Buchmarkt und insbesondere den Selfpublisher*innen schaden", heißt es in der Nachricht(öffnet im neuen Fenster). Die Regeln sollen zudem für alle Veranstaltungen gelten, die vom Unternehmen abgehalten werden. Dazu gehört auch die Stuttgarter Buchmesse.

KI als Werkzeug, nicht als Schreibersatz

Interessant: KI wird als Hilfsmittel nicht völlig ausgeschlossen. Sie kann nach Auffassung des Teams etwa als Assistenz für die Themenfindung und andere Aspekte genutzt werden. Es liege in der Verantwortung der Autoren selbst, KI als Tool zu verwenden. Der kreative Prozess solle allerdings durch Menschen erfolgen. Das schließe unter anderem Schreibstile, Narrative und Geschichten mit ein.

Die Münchner Buchmesse(öffnet im neuen Fenster) wird über einen Tag verteilt Veranstaltungen und Vorträge in drei unterschiedlichen Sälen bieten. Unter anderem können sich Besucher über KI informieren, auf Poetry-Slams gehen oder das Konzept von Booktok – das sind Bücherdiskussionen auf Tiktok – diskutieren. Die Messe findet am 14.11.2026 in München statt.

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