Kundenservice und Technik: Heute Höhepunkt im Streik bei der Telekom

Heute sind 12.500 Telekom-Beschäftigte im Streik. Sie wollen fünf Prozent mehr Einkommen. Das will die Telekom bisher nicht zahlen. Die Verhandlungen gehen am Vormittag weiter.

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Streikende mit Bildern ihrer Kinder in der vorigen Tarifrunde
Streikende mit Bildern ihrer Kinder in der vorigen Tarifrunde (Bild: Verdi)

Bundesweit befinden sich seit heute Morgen rund 12.500 Telekom-Beschäftigte im Warnstreik. Das teilte die Gewerkschaft Verdi am 12. April 2016 mit. Betroffen sind die Bereiche Kundenservice und Technik. Der Ausstand wird von Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen der Telekom-Beschäftigten und -Auszubildenden begleitet, die in nahezu allen Bundesländern stattfinden sollen.

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Die vierte Verhandlungsrunde für die rund 63.000 Tarifangestellten und Auszubildenden beginnt am Vormittag in Bonn. In der laufenden Tarifrunde geht es den Beschäftigten um eine Entgelterhöhung um fünf Prozent sowie eine weitere Anhebung der unteren Einkommen. Die Höhe der Ausbildungsvergütungen und der Vergütungen für duale Studenten soll um 60 Euro angehoben werden. Betroffen sind rund 63.000 Angestellte und Auszubildende.

Die Telekom hatte angeboten, zum 1. März 2016 die Gehälter um 1,5 Prozent und zum 1. März 2017 um weitere 1,3 Prozent anzuheben. Diese Erhöhungen sollen für zwei Jahre festgeschrieben werden.

Telekom bestätigt bisherige Angaben zur Anzahl der Streikenden

Telekom-Sprecher Peter Kespohl sagte Golem.de auf Anfrage: "Uns liegen noch keine Zahlen über die Streikbeteiligung heute vor. Insgesamt bewegen sich die Warnstreiks der Verdi im erwarteten Rahmen." Bei Amazon ist es dagegen üblich, die Angaben der Gewerkschaft als falsch zu bezeichnen und niedrigere Zahlen vorzulegen.

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Verdi fordert auch die Verlängerung des Ausschlusses betriebsbedingter Kündigungen. Die Telekom-Konzernführung hatte dies nicht komplett ausgeschlossen, wollte aber zuerst Zustimmung zu ihrem Angebot für die Gehaltserhöhung.

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